Schulungsbeschreibung

Diese Seite enthält eine Beschreibung des Schulungsprogramms (zurück zur Schulungsübersicht):
Asthma-Verhaltens-Training (AVT)

Allgemeine Angaben

Zusammenfassung

Autoren Autoren bzw. Herausgeber des Programms

Gerd Schauerte, Angelika Biberger, Martin Klocke, Josef Lecheler, Franz Petermann, Bernhard Pfannebecker

Kurzbeschreibung Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.

Zielgruppe des Programms Asthma-Verhaltens-Training (AVT) sind asthmakranke Kinder im Alter von 5 bis 16 Jahren sowie deren Eltern. Das Training setzt sich aus drei Schulungskonzepten zusammen: Gesonderte Programmteile existieren für 5-8-Jährige, für 9-16-Jährige sowie für die Eltern. Die Schulung kann sowohl im ambulanten als auch im stationären Setting durchgeführt werden. Wichtige Inhalte des Schulungsprogramms sind: Information über Ursache, Verlauf und Symptomatik der Erkrankung; Schulung der Selbstwahrnehmung; Einübung von korrekter Inhalationsmethode und Atemhilfstechniken, des richtigen Umgangs mit Notfallsituationen sowie eines angemessenen Verhaltens bei Bewegung und Sport. Für Kinder und Jugendliche ist das Programm auf 10 Einheiten, für Eltern auf 8 bis 9 Einheiten (Kurzversion: 4 Einheiten) ausgelegt und wird für eine Gruppe von 6 bis max. 7 Kindern bzw. Jugendlichen empfohlen. Zwei Einheiten des Elternprogramms werden zusammen mit den Kindern bzw. Jugendlichen durchgeführt. Das Schulungsteam setzt sich interdisziplinär zusammen und besteht aus mindestens drei verschiedenen Berufsgruppen. Zwingend vorgeschrieben sind Arzt, Psychologe/Pädagoge sowie Sporttherapeut/Physiotherapeut. Es existiert ein Fortbildungsangebot für die Trainer.

Schlagwort Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.

Bezugsquellen und -bestimmungen

Bezug Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)

Lecheler, J., Biberger, A., Klocke, M., Petermann, F., Pfannebecker, B. (2007). AVT Asthma-Verhaltens-Training - Trainerleitfaden. INA-Verlag: Berchtesgaden.

Lecheler, J., Biberger, A., Klocke, M., Petermann, F., Pfannebecker, B. (2007). AVT Asthma-Verhaltens-Training - Arbeitsblätter für 5-8 jährige. INA-Verlag: Berchtesgaden.

Lecheler, J., Biberger, A., Klocke, M., Petermann, F., Pfannebecker, B. (2007). AVT Asthma-Verhaltens-Training - Arbeitsblätter für 9-16 jährige. INA-Verlag: Berchtesgaden.

Lecheler, J., Biberger, A., Klocke, M., Petermann, F., Pfannebecker, B. (2007). AVT Asthma-Verhaltens-Training - Arbeitsblätter für Eltern. INA-Verlag: Berchtesgaden.

Kosten Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)

5-8-Jährige (6 Ausgaben): 16,95 Euro; 9-16-Jährige (6 Ausgaben): 18,90 Euro; Eltern (6 Ausgaben): 26,50 Euro (Stand: 17.12.2009)

Lizenz Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.

publiziert

Stand Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen

2007 (2. Auflage)

Anmerkungen Anmerkungen zum allgemeinen Teil

Inhalte

Zielgruppe der Schulung

Fachgebiet/Indikation Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)

  • Dermatologie/Allergologie/Pneumologie

Erkrankung/Thema Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.

Asthma bronchiale

Zielgruppe der Schulung Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.

  • Kinder/Jugendliche
  • Eltern von Ki/Ju

Ausschlusskriterien Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).

k. A.

Besondere Zielgruppenkriterien Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.

Kinder und Jugendliche:
Die Gruppen sollten möglichst heterogen im Hinblick auf das Geschlecht zusammengesetzt sein.

Durchführung und Themen

Setting Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?

für ambulantes und stationäres Setting umsetzbar

Teilnehmerzahl Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze

Kinder und Jugendliche: 6 bis max. 7 Teilnehmer

Anzahl der Einheiten Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.

  • Kinder und Jugendliche: 10 Einheiten
  • Eltern:
    • Grundversion: 8 Einheiten (optional: 9 Einheiten)
    • Kurzversion: 4 Einheiten

Dauer einer Einheit Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.

für 5-8-Jährige: 80 Minuten; für 9-16-Jährige sowie Eltern: 90 Minuten

Frequenz der Einheiten Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.

Empfehlung im ambulanten Bereich (für Kinder und Jugendliche): 1-2 Einheiten/Woche

Ziele der Schulung Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekt der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund

  • Wissenserwerb
  • Training von Fertigkeiten
  • Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil
  • Training der (krankheitsbezogenen) sozialen Kompetenz

Themen der Schulung Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.

Schulung für 5-8-Jährige:
Baustein 1
1. Kennenlernen und Peak-Flow-Messen
2. Selbstwahrnehmung und Lunge
3. Asthmavorboten und was beim Asthma passiert
4. Asthmamedikamente und ihre Wirkung
Baustein 2
5. Inhalieren und Atemtherapie
6. Asthmaauslöser
7. Sport und Asthma (gemeinsam mit den Eltern)
Baustein 3
8. Atembeschwerden in den Griff bekommen
9. Freizeit und Asthma
10. Abschluss

Schulung für 9-16-Jährige:
Baustein 1
1. Vorstellung des Trainings und Selbstwahrnehmung
2. Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie der Atemwege
3. Asthmamedikamente und Inhalationstechniken
Baustein 2
4. Auslöser und Auslöservermeidung
5. Notfallmanagement
6. Asthma und Sport (gemeinsam mit den Eltern)
Baustein 3
7. Rollenspiel Arztbesuch
8. Rollenspiel Schule 9. Asthma und Freizei
10. Abschluss

Schulung für Eltern:
Grundversion
1. Begrüßung, Medizinische Grundlagen (Physiologie, Pathophysiologie, Auslöservermeidung)
2. Probleme bei der Auslöservermeidung
3. Diagnostik
4. Medikamentöse Therapie
5. Probleme bei der Therapieeinhaltung
6. Asthma und Sport (gemeinsam mit den Kindern)
7. Inhalationstechnik, Atemtherapie und Notfallmanagement (gemeinsam mit den Kindern)
8. Rückmeldung, offene Fragen und Einzelgespräche
9. (Zusatzstunde, optional vor Einheit 8: Kommunikation in schwierigen Situationen)
Kurzversion
1. Begrüßung, Medizinische Grundlagen (Physiologie, Pathophysiologie, Auslöservermeidung) und Diagnostik
2. Probleme bei der Auslöservermeidung
3. Medikamentöse Therapie, Inhalationstechnik, Atemtherapie und Notfallmanagement
4. Probleme bei der Therapieeinhaltung, Rückmeldung

Anmerkungen/Sonstiges Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.

zu "Frequenz der Einheiten" (Kinder und Jugendliche):

  • Durchführung im ambulanten Bereich: Während der Ferienzeit können auch Blockschulungen innerhalb von zwei Wochen mit täglichen Terminen durchgeführt werden.

  • Durchführung im stationären Bereich: 3-4 Einheiten/Woche

  • Im Rahmen von zweiwöchigen Asthmacamps können auch Kinder und Jugendliche geschult werden, die ambulant nicht zu gewinnen sind und stationäre Angebote nicht annehmen.

zu "Themen/Module" (Eltern):

  • Kinder/Jugendliche werden ambulant geschult: Durchführung der Grundversion, nach Möglichkeit parallel zur Schulung der Kinder/Jugendlichen

  • Kinder/Jugendliche werden im Rahmen eines Rehabilitationsaufenthaltes geschult:

    • mit Begleitung durch Eltern/Elternteil: Durchführung der Grundversion, nach Möglichkeit parallel zur Schulung der Kinder/Jugendlichen
    • ohne Begleitung durch Eltern/Elternteil: Durchführung der Kurzversion

Didaktik und Methoden

Benutzte Methoden

Methodenliste Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.

  • Vortrag
  • Diskussion
  • Verhaltenstraining oder Übung oder Rollenspiel
  • Kleingruppenarbeit
  • Einzelarbeit

Anmerkungen zu den Methoden

Kinder und Jugendliche:
In jeder Einheit werden Hausaufgaben gestellt, um die jeweiligen Wissensinhalte zu vertiefen und die Umsetzung des Erlernten in den Alltag zu fördern. Diese werden zu Beginn der folgenden Einheit besprochen.

Anmerkung:
- Einzelarbeit: nur bei Kindern und Jugendlichen Bestandteil der Schulung
- Kleingruppenarbeit: nur bei Eltern Bestandteil der Schulung

Strukturierungsgrad des Konzepts

Gruppenstruktur Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.

k.A.

Strukturierungsgrad-Methoden Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .

hoch

Strukturierungsgrad-Zeit Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.

mittel

Strukturierungsgrad-Ablauf Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?

mittel

Anmerkungen Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts

Kinder und Jugendliche:
- Im Sinne einer den individuellen Bedürfnissen angepassten Schulung ist die Durchführung einer Auswahl der insgesamt 3 Schulungsbausteine möglich. Entsprechend dem QM-Handbuch sollte die Schulungsdauer jedoch nicht unter 18 Einheiten à 45 Minuten liegen. Als wichtig wird der 3. Baustein zum Transfer der Lerninhalte in den Alltag erachtet.
- sich wiederholende Struktur der einzelnen Sitzungen: Gespräch über Erlebnisse und Fragen der Kinder/Jugendlichen, Wiederholung und Prüfung der Hausaufgabe, Peak-Flow-Messung mit Selbstwahrnehmung, Inhalation des Bedarfsmedikaments (Notfallspray), Entspannung, Durchführung der Stundeninhalte, Hausaufgabe, Trainingspass

Einbindung externer Ressourcen

Nachsorgemaßnahmen Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?

  • Information des behandelnden Arztes
  • Eine Nachschulung sollte die Erfolge des AVT langfristig absichern. Diese erfolgt 6 bis 12 Monate nach dem Basis-AVT und wird in einer Kleingruppe, möglichst mit den gleichen Kindern und Jugendlichen wie in der Basisschulung, durchgeführt. Der Zeitumfang der Nachschulung umfasst in der Regel 2 Einheiten à 90 Minuten und erfolgt sowohl bei den Kindern und Jugendlichen als auch bei ihren Eltern. Neben der Live-Nachschulung besteht die Möglichkeit einer Nachschulung im Internet über die Plattform my-Air.TV (http://www.my-Air.TV).

Vorbereitungsmaßnahmen Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?

  • Eingangsdiagnostik:
    • einige Wochen vor Beginn des AVT:
      • Arztfragebogen
      • Elternexplorationsbogen
    • direkt vor Beginn des AVT:
      • Kinder-Kurzfragebogen (ab ca. dem 8. Lebensjahr)
      • Anamnestischer Bogen - Deine Asthma-Geschichte (ab ca. dem 8. Lebensjahr)
      • Verhaltenstest-Asthma - Anwendung von Notfall-Medikament und Atemhilfstechniken (ab ca. dem 8. Lebensjahr)

Anmerkung: Durch einen ca. 30 Minuten dauernden Einzelkontakt kann die Eingangsdiagnostik vertieft und ergänzt werden.

  • Vorbereitung auf die Schulung der Selbstswahrnehmung:
    • Mindestens 3 Tage vor Beginn der Schulung führen die Kinder und Jugendlichen das "Peak-Flow-Protokoll für zu Hause".

Einbezug von Angehörigen Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?

Ein Elterntraining wird grundsätzlich allen Eltern asthmakranker Kinder und Jugendlicher angeboten, die an einer Asthmabasisschulung teilnehmen. Im ambulanten Bereich ist es immer Bestandteil der Asthmabasisschulung.

Methoden zum Alltagstransfer Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.

Schulung der 5-8-Jährigen:
- Rollenspiele zur Einübung des Asthmanotfallplans und zum selbstsicheren Umgang mit Asthmabeschwerden beim Spielen mit anderen Kindern
- Einübung von Inhalationstechnik, Atemhilfstechniken und eines angemessenen Verhaltens bei Sport und Bewegung

Schulung der 9-16-Jährigen:
- Rollenspiele zur Einübung des Asthmanotfallplans sowie der Bewältigung von Problemsituationen beim Arzt
- Einübung von Inhalationstechnik, Atemhilfstechniken und eines angemessenen Verhaltens bei Sport und Bewegung

Schulung der Eltern:
- Individuelle Lösungsmöglichkeiten zu typischen Problemen im Umgang mit asthmakranken Kindern werden in Kleingruppen erarbeitet und anschließend in Rollenspielen erprobt.

gemeinsame Einheit von Eltern, Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Elterntrainings:
- Einübung der adäquaten Bewältigung einer Atemnotsituation im Rollenspiel

Einbezug von Selbsthilfeorganisationen Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?

k. A.

Sonstiges Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.

k. A.

Rahmenbedingungen

Angaben zu den Dozenten

Personal Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.

zwingend erforderliche Berufsgruppen: Arzt, Psychologe/Pädagoge, Sporttherapeut/Physiotherapeut

weitere zusätzlich mögliche Berufsgruppen: z. B. (Kinder)krankenschwestern/(Kinder)krankenpfleger/Gesundheits- und Kinderpflegerin, Arztherferinnen/medizinische Fachangestellte, Erzieher mit Fachschulabschluss, Lehrer mit abgeschlossenem Hochschulstudium

Qualifikation des Personals Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.

Generell muss in allen Berufsgruppen eine mindestens einjährige Berufserfahrung in der Arbeit mit chronisch kranken Kindern und Jugendlichen nachgewiesen werden. Weitere Voraussetzungen an die Qualifikation des Personals können unter: http://www.cjd-jugendakademie.de/jugendakademie/pages/index/p/15290 nachgelesen werden.

Die Teilnahme an einem TTT-Seminar ist für mindestens ein Mitglied des Schulungsteams verpflichtend und wird generell für alle Schulenden empfohlen.

Besonderheiten Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?

k. A.

Ausstattung und Materialien

Materialien der Schulung In der Schulung enthaltene Materialien.

Arbeitsblätter jeweils für 5-8-Jährige, 9-16-Jährige und Eltern.

Dabei orientiert sich das Arbeitsheft für Eltern in seinen Abbildungen am Arbeitsheft der 9-16-Jährigen, um für Eltern und Jugendliche eine gemeinsame Grundlage zu schaffen (zusätzliches Material im Arbeitsheft für die Eltern: z. B. Überblick über die Grenzen der Peak-Flow-Bereiche je nach Bestwert, Vorlage für einen Brief an den Sportlehrer, weitere Arbeitsblätter u. a. zur medizinischen Diagnostik)

Räumliche Voraussetzungen Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?

Sporthalle bzw. entsprechend großer Trainingsraum; Räume mit freien Wänden, an denen selbst gestaltete Arbeitsblätter und Poster aufgehängt werden können; Räume mit geringer Allergenbelastung

Besondere materielle Voraussetzungen Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?

  • Allgemein (auch für die Elternschulung): Bronchienmodell, unterschiedliche Mal- und Schreibutensilien, Aufkleber, ein DIN A4 Zeichenblock, Placebo-Dosieraerosol, Placebo-Pulverinhalatoren, Inhalierhilfen, Peak-Flow-Meter für alle Teilnehmenden, Flip-Chart

  • Training 5-8-Jährige: Handpuppe, Luftballons, Handpuppe-Ritter, Wattebälchen, Strohhalme, evtl. CD-Player

  • Training 9-16-Jährige: Arztrequisiten (wie z. B. Stethoskop, ein Arztkittel, Spritzen usw.), evtl. CD-Player und Videokamera

Evaluation und Publikationen

Evaluation Beschreibung der Evaluationsstudie zum Programm (falls vorhanden).

Eine Evaluation liegt uns nicht vor.

Sonstige Publikationen Übersichtsartikel, Poster, Pressemitteilungen etc.

Fortbildung (Trainer (TTT)-Seminare)

TTT-Angebot zum Programm Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?

ja

Verweis auf TTT-Angebot Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?

Beschreibung in der TTT-Börse des Zentrums

Sonstiges

Anmerkungen gesamt Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm

Qualitätssicherung:

  • Eine Dokumentation des Ablaufs der Schulung erfolgt durch entsprechende Checklisten, welche von den Trainern im Schulungsverlauf ausgefüllt werden.

  • Im Rahmen der letzten Einheit werden Eltern, Kindern und Jugendlichen folgende Fragebögen vorgelegt: Kinder-Kurzfragebogen (ab ca. dem 8. Lebensjahr), Rückmeldebogen für ambulante Asthmaschulungskurse-Kinder(ab ca. dem 8. Lebensjahr), Eltern-Kurzfragebogen, Rückmeldebogen für ambulante Asthamschulungskurse-Eltern.

Die Rahmenbedingungen des AVT entsprechen den Qualitätsmanagement-Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter e. V..

Stand der Information Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?

17.12.2009

Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige Richtigkeit und Aktualität der hier dargestellten Information geben. Sollten Sie einen Fehler oder eine Unschlüssigkeit finden, freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de.

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© Zentrum Patientenschulung - Letztes Änderungsdatum dieser Seite: 06.03.2017