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Datenbank - Steckbrief

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Allgemeine Angaben

Zusammenfassung

Name der Schulung: Der offizielle Name des Programms

ETKJ ADHS - Elterntraining für Kinder und Jugendliche unter Berücksichtigung des selbst betroffenen Elternteils

Autoren: Autoren bzw. Herausgeber des Programms

Cordula Neuhaus, Götz-Erik Trott, Annette Berger-Eckert, Simone Schwab, Sabine Townson

Kurzbeschreibung: Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.

Das ambulante Elterntraining "ETKJ ADHS" richtet sich an Eltern von Kindern mit der Diagnose ADHS. Wichtige Themen des Programms sind: neurobiologische Hintergründe von ADHS; Wirkung von Kommunikation; gelingende Kommunikation, Interaktion und Erziehung; Vorlauf- und Verhaltensanalyse von krisenhaften Zuspitzungen; Wahrnehmungs- und Reaktionsstil des selbst betroffenen Elternteils sowie Medikation. Die Schulung ist als Kompakttraining an einem Wochenende konzipiert und wird für 10 bis 16 Teilnehmer empfohlen. Es existiert ein Fortbildungsangebot für die Trainer.

Schlagwort: Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.

Bezugsquellen und -bestimmungen

Bezug: Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)

Neuhaus, C., Trott, G.-E., Berger-Eckert, A., Schwab, S., Townson, S. (2009). Neuropsychotherapie der ADHS. Das Elterntraining für Kinder und Jugendliche (ETKJ ADHS) unter Berücksichtigung des selbst betroffenen Elternteils. Stuttgart: Kohlhammer.

Kosten: Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)

24,00 Euro

Lizenz: Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.

publiziert

Stand: Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen

Version 2009 (1. Auflage)

Anmerkungen: Anmerkungen zum allgemeinen Teil

Inhalte

Zielgruppe der Schulung

Fachgebiet/Indikation: Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)

  • andere

Erkrankung/Thema: Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)

Zielgruppe der Schulung: Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.

  • Eltern von Ki/Ju

Ausschlusskriterien: Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).

k. A.

Besondere Zielgruppenkriterien: Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.

bei mindestens einem Elternteil:
- Leidensdruck
- Wille, die Symptomatik als Störung zu akzeptieren
- Mitarbeitsbereitschaft
- Umsetzungswilligkeit
- ausreichende Kognitionsfähigkeit
- ausreichendes Verständnis der Sprache, in der die Schulungsinhalte vermittelt werden

Empfehlung: Schulung von Eltern mit Kindern in der ungefähr gleichen Altersgruppe (Vorschulkinder, Grundschulkinder, Jugendliche in der Sekundarstufe I (5.-7. Klasse), Jugendliche in der Mittelstufe, ältere Jugendliche, junge Erwachsene)

Durchführung und Themen

Setting: Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?

ambulant

Teilnehmerzahl: Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze

10 bis 16 Teilnehmer

Anzahl der Einheiten: Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.

2 Einheiten

Dauer einer Einheit: Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.

1 Tag

Frequenz der Einheiten: Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.

Kompakttraining am Wochenende

Ziele der Schulung: Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekte der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund

  • Wissenserwerb
  • Training der (krankheitsbezogenen) sozialen Kompetenz

Themen der Schulung: Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.

  • Vorstellungsrunde
  • Kummerrunde
  • Positivrunde
  • Erklärung der neurobiologischen Hintergründe der ADHS
  • Voraussetzungen für eine gelingende Kommunikation, Interaktion und Erziehung
  • Einstellungsänderungen im Hinblick auf das Kind mit ADHS; Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen (v. a. Verbesserung des Zeitmanagements in der Familie)
  • Rollenspiele zum Thema Kommunikation
  • Verhaltensmanagement
  • Vorlauf- und Verhaltensmikroanalyse
  • Medikation

Anmerkungen/Sonstiges: Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.

Der Ablauf des Trainings ist in seinen Grundzügen im Manual dargestellt. Die genaue Ausgestaltung und Aufteilung der einzelnen Themen auf die beiden Schulungstage obliegt dem jeweiligen Trainer. Konkrete Hinweise und Ratschläge zur Vermittlung der Schulungsinhalte und zum Umgang mit schwierigen Schulungssituationen werden gegeben.

Didaktik und Methoden

Benutzte Methoden

Methodenliste: Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.

  • Vortrag
  • Diskussion
  • Verhaltenstraining oder Übung oder Rollenspiel

Anmerkungen zu den Methoden:

Strukturierungsgrad des Konzepts

Gruppenstruktur: Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.

k.A.

Strukturierungsgrad-Methoden: Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .

gering

Strukturierungsgrad-Zeit: Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.

hoch

Strukturierungsgrad-Ablauf: Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?

k.A.

Anmerkungen: Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts

Im Manual findet sich keine explizite Angabe zur Gruppenstruktur. Aufgrund des Schulungsaufbaus wird implizit die Durchführung in einer geschlossener Gruppe nahe gelegt.

Einbindung externer Ressourcen

Nachsorgemaßnahmen: Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?

Den Eltern sollten mindestens zwei Nachberatungsabende unter der Woche angeboten werden. Der erste Termin sollte ca. 8-12 Wochen nach Schulungsende, der zweite Termin weitere drei Monate später stattfinden (Zeitbedarf: jeweils ca. 180 Minuten).

Vorbereitungsmaßnahmen: Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?

Der Ablauf des Trainings ist in seinen Grundzügen im Manual dargestellt. Die genaue Ausgestaltung und Aufteilung der einzelnen Themen auf die beiden Schulungstage obliegt dem jeweiligen Trainer.

Einbezug von Angehörigen: Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?

Das Angebot richtet sich an Angehörige (Eltern). Idealerweise nehmen beide Elternteile an der Schulung teil. Geschwisterkinder werden ab einem Alter von 18 Jahren ebenfalls zur Schulung zugelassen.

Methoden zum Alltagstransfer: Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.

  • Rollenspiele zur Selbsterfahrung bezüglich der Wirkung von positiver und negativer Kommunikation
  • Erarbeitung der Vorlauf- und Verhaltensanalyse von krisenhaften Zuspitzungen

Einbezug von Selbsthilfeorganisationen: Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?

k. A.

Sonstiges: Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.

k. A.

Rahmenbedingungen

Angaben zu den Dozenten

Personal: Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.

Das Programm wird von einem geschulten Trainer durchgeführt.

Qualifikation des Personals: Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.

Die Teilnahme an einem Train-the-Trainer-Seminar ist Voraussetzung für die Schulungsdurchführung.

Besonderheiten: Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?

Ausstattung und Materialien

Materialien der Schulung: In der Schulung enthaltene Materialien.

Materialien, die in der Schulung zum Einsatz kommen sollen (wie z. B. Folien), müssen von jeweiligen Schulungsleiter selbst erstellt werden. Zahlreiche Abbildungen sind im Manual enthalten.

Räumliche Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?

k. A.

Besondere materielle Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?

Laptop/Beamer oder Tageslichtprojektor, Flipchart, Klemmbrett

Rollenspiel: Schlüsselbund; sechs gleichlange, dünne, gefärbte Holzstäbchen; 1 qm großer Tisch mit Stuhl

Evaluation und Publikationen

Die Angaben zur Evaluation dieser Schulung sind noch in Bearbeitung.

Publikationen

Fortbildung (Trainer (TTT)-Seminare)

TTT-Angebot zum Programm: Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?

Verweis auf TTT-Angebot: Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?

Link zum TTT-Angebot

Sonstiges

Anmerkungen gesamt: Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm

Ein Spezifikum des ETKJ ADHS ist, dass der Wahrnehmungs- und Reaktionsstil der selbst betroffenen Elternteile bei der Vermittlung des Wissens dezidiert berücksichtigt wird.

Stand der Information: Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?

26.05.2010

Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige Richtigkeit der hier dargestellten Information geben. Sollten Sie einen Fehler oder eine Unschlüssigkeit finden, freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de

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