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Name der Schulung: Der offizielle Name des Programms
"Morbus Bechterew und andere Spondylarthropathien" - Ein Schulungsprogramm in 6 Modulen (DGRh)Autoren: Autoren bzw. Herausgeber des Programms
Herausgeber:
Arbeitskreis Patientenschulung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie
Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V.
MERCK KGaA/Darmstadt
Kurzbeschreibung: Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.
Die Schulung "Morbus Bechterew und andere Spondylarthropathien" eignet sich für erwachsene Patienten, die an Morbus Bechterew oder anderen Spondylarthropathien erkrankt sind. Das Programm kann sowohl im ambulanten wie im stationären Rahmen durchgeführt werden. Inhalte der Schulung sind Wissenserwerb über Verlauf, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten der Krankheit; Schmerzbewältigung; Krankengymnastik; wirbelsäulengerechtes Verhalten und Alltags- und Krankheitsbewältigung. Die Schulung besteht aus 6 Einheiten und ist für eine Gruppe von 7 bis 10 Teilnehmern geplant. Das Schulungsteam sollte aus den Berufsgruppen Arzt, Psychologe, Ergotherapeut und Krankengymnast zusammengesetzt sein. Es existiert ein Fortbildungsangebot für Trainer.
Schlagwort: Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.
Bezug: Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)
Arbeitskreis Patientenschulung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (1998). Morbus Bechterew und andere Spondylarthropathien - Ein Schulungsprogramm in 6 Modulen. Oppenheim: Verlag Patients' Care Mainz.
ISBN: 3-933061-0008
Kosten: Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)
k.A.Lizenz: Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.
publiziert
Stand: Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen
Version 1998Anmerkungen: Anmerkungen zum allgemeinen Teil
Fachgebiet/Indikation: Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)
Erkrankung/Thema: Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.
Morbus Bechterew und andere Spondylarthropathien
Zielgruppe der Schulung: Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.
Ausschlusskriterien: Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).
Akute psychiatrische Erkrankungen und unkorrigierbare Hör- oder Sehschwäche.
Besondere Zielgruppenkriterien: Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.
Patienten, die an Morbus Bechterew oder anderen Spondylarthropathien erkrankt sind. Die Erkrankung der Wirbelsäule mit der Tendenz der Einsteifung sollte im Vordergrund stehen; gesicherte Diagnose (3-6 Monate alt); bestehende Grundmotivation; eine gewisse Altershomogenität der Gruppe ist erwünscht.
Setting: Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?
für ambulantes und stationäres Setting umsetzbar
Teilnehmerzahl: Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze
7 bis 10 Teinehmer
Anzahl der Einheiten: Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.
6 Einheiten
Dauer einer Einheit: Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.
90 Minuten
Frequenz der Einheiten: Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.
Stationär: 3 Einheiten pro Woche; Ambulant: 1 Einheit pro Woche
Ziele der Schulung: Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekte der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund
Themen der Schulung: Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.
Anmerkungen/Sonstiges: Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.
Die Lernziele sind im Manual konkret definiert.
Methodenliste: Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.
Anmerkungen zu den Methoden:
Gruppenstruktur: Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.
geschlossen
Strukturierungsgrad-Methoden: Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .
hoch
Strukturierungsgrad-Zeit: Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.
mittel
Strukturierungsgrad-Ablauf: Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?
mittel
Anmerkungen: Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts
Nachsorgemaßnahmen: Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?
k.A.
Vorbereitungsmaßnahmen: Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?
k.A.
Einbezug von Angehörigen: Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?
k.A.
Methoden zum Alltagstransfer: Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.
Durchführung von Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit der Rippen und HWS und zum Wirbelsäulengerechten Verhalten. Individuelle Zielsetzung und Erarbeitung von Verhaltensweisen zur Verbesserung der Beweglichkeit, sportlichen Betätigung und Schmerzbewältigung im Alltag. Verbesserung der krankheitsbezogenen Kommunikation. Adressen und Aktivitäten von Selbsthilfegruppen werden vorgestellt.
Einbezug von Selbsthilfeorganisationen: Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?
k.A.
Sonstiges: Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.
Personal: Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.
Arzt, Psychologe, Ergotherapeut und Krankengymnast.
Qualifikation des Personals: Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.
Der Besuch von Train-The-Trainer Seminare ist für alle Mitglieder eines Schulungsteams obligatorisch.
Besonderheiten: Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?
Für das Schulungsprogramm werden ein Gruppenleiter und verschiedene Fachtrainer benötigt. Der Gruppenleiter ist verantwortlich für Organisation und Durchführung des Seminars. Er ist Ansprechpartner für Team und Patienten und führt die Vorgespräche.
Materialien der Schulung: In der Schulung enthaltene Materialien.
Alle benötigten Folienvorlagen und Teilnehmer-Informationen.
Räumliche Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?
k.A.
Besondere materielle Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?
Overheadprojektor; Wandtafel; Flipchart; Liege für körperliche Übungen; ggf. Metaplanuntensilien.
Quelle: Name, Institution, Autoren, Literaturangaben
Bönisch, Ehlebracht-König, Rieger & Krauth (2003). Evaluation eines Schulungsseminars für Patienten mit Spondylitis ankylosans (SpA). In: Petermann (Hrsg.). Prädiktion, Verfahrensoptimierung und Kosten in der medizinischen Rehabilitation (61-117). Regensburg: Roderer.
Beteiligte: Weitere beteiligte Institutionen/Einrichtungen
Rheumaklinik Bad Bramstedt, Karl-Aschoff-Klinik Bad Kreuznach, Rehazentrum Bad Eilsen, Schwerpunktklinik für Orthopädie und Rheumatologie der LVA Hannover
Studienkontext: Studienkontext (interne vs. externe Ev., Pilotstudie, multizentrische Studie, ...)
externe, multizentrische Studie
Evaluationsart: formativ vs. summativ und intern vs. extern
summative und externe Evaluation
Studiendesign: Studiendesign, Prä-Post-Vergleich, ...
kontrolliertes, quasi-randomisiertes (Cluster), prospektives, multizentrisches Design
Stichprobenbeschreibung: Stichprobenbeschreibung: Störungsbilder, Setting, Dropout-Quoten, ...
Stationär aufgenommene Patienten mit einer entzündlichen Achsenskelettbeteiligung im Rahmen einer Spondylarthorrpathie, die die modifizierten New-York-Kriterien für eine SpA erfüllen.
Beschreibung der Kontrollgruppe: Beschreibung der Interventions- und Kontrollbedingung: Wartegruppe, keine Intervention, andere Intervention, ...
Beide Gruppen erhielten eine komplexe antirheumatische individuelle Reha-Therapie: medikamentöse Behandlung, Krankengymnastik, physikalische Therapie und Ergotherapie, Entspannungstraining. Die Interventionsgruppe nahm zusätzlich an dem aus 6 x 90 Minuten dauernden Schulungsprogramm teil. Die Kontrollgruppe erhielt zusätzlich zu den gemeinsamen Behandlungsbausteinen sechs weitere Behandlungen aus dem sonstigen Behandlungsspektrum
Gruppenzuweisung: randomisiert, Cluster-randomisiert, nicht randomisiert, ...
quasi-randomisiert
Gruppengröße: Gruppengröße (wie viele in der Experimental- wie viele in der Kontrollgruppe?)
IG: 167, KG: 156, Gesamt: 232 (für die Erhebungszeitpunkte t0 und t1) (ursprünglich erfüllten 486 Patienten die Einschlusskriterien)
Messzeitpunkte: ja, nein, mehrere Zeitpunkte, ...
t0: Reha-Beginn
t1: Reha-Ende
t2: 6 Monate
t3: 12 Monate
Zielgrößen und Erhebungsinstrumente: Zielgrößen und Erhebungsinstrumente
Angaben zu den Schulungsleitern?: Angaben zu den Schulungsleitern?
Ergebnisse in den primären Zielgrößen: Ergebnisse in den primären Zielgrößen - Effektstärken, Aussagen zur Stabilität
Effekte t0-t1 (kurzfristige Reha-Effekte):
- IG weist stärkere Verbesserungen für Krankheitsaktivität/Schmerz auf
- stärkere Verbesserung des Krankheits- und Behandlungswissens in der IG
- die beiden Gruppen unterscheiden sich nicht hinsichtlich Gesundheitszustand/Lebensqualität sowie Selbstwirksamkeit/Krankheitsverarbeitung
Effekte t0-t3 (Langzeiteffekte):
- keine Unterschiede für Krankheitsaktivität/Schmerz
- Funktionskapazität bleibt in der IG besser erhalten
- Krankheits- und Behandlungswissen ist in der IG auch nach 12 Monaten noch besser
- Selbstwirksamkeitseffekte bleiben in der IG über 12 Monate besser erhalten als in der KG
- AU-Zeiten liegen in der IG signifikant niedriger
- Signifikant weniger Rentenanträge in der IG
- Höhere Zufriedenheit mit der Reha-Maßnahme in der IG
Weitere Zielgrößen: Werden weitere Zielgrößen berichtet? Aussagen zur Stabilität? Erwähung nicht signifikanter Ergebnisse?
Die Studie berichtet für alle erhobenen Parameter Ergebnisse, auch nicht signifikante Ergebnisse werden berichtet.
Als sekundäre Zielgrößen gelten: Funktionskapazität, Lebensqualität, AU-Dauer, Rentenanträge und gesundheitsökonomische Effekte
Anmerkungen zu den Ergebnissen: Anmerkungen zu den Ergebnissen
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Diskussion: Diskussion
Für alle Parametergruppen werden die Ergebnisse im Spiegel anderer Studien diskutiert. Ein eigener Abschnitt beschäftigt sich mit Überlegungen zur Umsetzung der Ergebnisse.
Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien: Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien
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TTT-Angebot zum Programm: Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?
Verweis auf TTT-Angebot: Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?
Die Organisation der Trainer-Seminare erfolgt durch das
Kontaktbüro Patientenschulung in der Rheumatologie,
c/o PCM
Wormser Str. 81
55276 Oppenheim
fon: 0 61 33/20 22
fax: 0 61 33/20 24,
mail: pcm (AT) pharmedico.de
Weitere Informationen sind in der Internetseite rheumaakademie.de zu finden.
Beschreibung in der TTT-Börse des Zentrums
Anmerkungen gesamt: Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm
Stand der Information: Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?
Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns
intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige
Richtigkeit der hier dargestellten Information geben.
Sollten Sie einen Fehler oder eine Unschlüssigkeit finden,
freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an
kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de