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http://www.zentrum-patientenschulung.de/datenbank/steckbrief.php?schulungen_id=87
Name der Schulung: Der offizielle Name des Programms
MOSES - Modulares Schulungsprogramm EpilepsieAutoren: Autoren bzw. Herausgeber des Programms
Dr. med. Sybille Ried; Dr. med. Hartmut Baier; Dr. med. Dieter Dennig; Klaus Göcke; Dr. med. Ulrich Specht; Rupprecht Thorbecke, M.A.; Dipl.Psych. Rainer Wohlfarth
Mit finanzieller Unterstützung der sanofi-aventis Gruppe
Kurzbeschreibung: Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.
Das "Modulare Schulungsprogramm Epilepsie - MOSES" ist für Betroffene ab dem 16. Lebensjahr und deren Angehörige unabhängig von Art und Schwere der Epilepsie konzipiert. Das Programm ist gleichermaßen für die ambulante wie die stationäre Durchführung geeignet. Wichtige Inhalte des Programms sind: Vermittlung von Basiswissen über Diagnostik und Therapie, Aufklärung über Häufigkeit und Prognosemöglichkeiten, Information über Möglichkeiten der eigenen Einflussnahme auf das Anfallsgeschehen sowie Beschäftigung mit psychosozialen Aspekten der Erkrankung. Vielfältige Adressen und Anlaufstellen zum Thema Epilepsie in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden genannt. Das Programm umfasst 10 Unterrichtseinheiten und wird für eine Gruppe von 7-10 Teilnehmern empfohlen. Im Idealfall wird die Schulung von zwei in TTT-Seminaren geschulten Trainern durchgeführt.
Schlagwort: Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.
Bezug: Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)
Er-Arbeitungsbuch:
Bethel Verlag Bielefeld
Postfach 130260
D-33545 Bielefeld
ISBN: 3-935972-07-5
Der Trainer-Leitfaden kann nur nach Teilnahme an einem TTT-Seminar erworben werden.
Homepage: http://www.moses.epilepsy-academy.org
Kosten: Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)
Er-Arbeitungsbuch: 24,90 EuroLizenz: Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.
publiziert
Stand: Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen
2. Auflage 2004Anmerkungen: Anmerkungen zum allgemeinen Teil
Adresse der MOSES-Geschäftsstelle:
Frau Bettina Hahn
Rußheider Weg 3
33604 Bielefeld
Tel.: 05 21/2 70 01 27
Fax: 05 21/2 70 48 00
E-Mail: MOSES.EUREPA@t-online.de
Fachgebiet/Indikation: Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)
Erkrankung/Thema: Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.
Epilepsie
Zielgruppe der Schulung: Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.
Ausschlusskriterien: Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).
Teilnehmer, die nicht in der Lage sind einer Schulungseinheit von 90 Minuten zu folgen bzw. die nicht lesen und schreiben können. Bei Menschen mit Lernbehinderung ist eine Modifikation des Schulungsablaufs nötig.
Besondere Zielgruppenkriterien: Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.
Betroffene ab dem 16. Lebensjahr und deren Angehörige unabhängig von Art und Schwere der Epilepsie.
Setting: Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?
für ambulantes und stationäres Setting umsetzbar
Teilnehmerzahl: Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze
7-10 Teilnehmer
Anzahl der Einheiten: Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.
10 Einheiten
Dauer einer Einheit: Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.
90 Minuten (Anpassung an Gruppe bzw. an Gegebenheiten der durchführenden Einrichtung)
Frequenz der Einheiten: Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.
Durchführung an neun verschiedenen Abenden bzw. an einem Wochenende
Ziele der Schulung: Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekte der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund
Themen der Schulung: Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.
Anmerkungen/Sonstiges: Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.
Eine genaue Aufteilung der Themen auf die Unterrichtseinheiten wird nicht explizit vorgenommen. Vorschläge zum zeitlichen Rahmen eines Themenkomplexes werden gemacht.
Die Lernziele sind im Manual konkret definiert.
Einheit 10 dient einer Feedback-Besprechung bzw. kann als zeitlicher Puffer genutzt werden.
Methodenliste: Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.
Anmerkungen zu den Methoden:
Die Einzelarbeit bezieht sich auf das Er-Arbeitungsbuch. Es begleitet den Teilnehmer während der Schulung und ermöglicht die schrittweise Erarbeitung der Lernziele gemeinsam mit dem Trainer. Außerdem dient es der Nachbereitung und Vertiefung der Lerninhalte.
Gruppenstruktur: Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.
k.A.
Strukturierungsgrad-Methoden: Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .
hoch
Strukturierungsgrad-Zeit: Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.
mittel
Strukturierungsgrad-Ablauf: Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?
mittel
Anmerkungen: Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts
Im Manual findet sich keine explizite Angabe zur Gruppenstruktur. Aufgrund des Schulungsaufbaus wird implizit die Durchführung in einer geschlossenen Gruppe nahe gelegt.
Aufbau: Die Einheit "Leben mit Epilepsie" sollte am Beginn der Schulung stehen.
Trainer sollten das Programm an die zeitlichen und inhaltlichen Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer flexibel anpassen und evtl. Schwerpunkte für unterschiedliche Themen festlegen.
Insbesondere für Menschen mit einer Lernbehinderung ist eine Modifikation des Schulungsaufbaus nötig.
Nachsorgemaßnahmen: Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?
k.A.
Vorbereitungsmaßnahmen: Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?
Der Trainer sollte vor jeder Einheit den Informationstext des Trainer-Leitfadens der entsprechenden Themenkomplexe lesen, sich mit den jeweiligen didaktischen Hilfsmitteln vertraut machen sowie die Unterrichtsmaterialien bereitstellen.
Einbezug von Angehörigen: Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?
Angehörige und Freunde können bei Bedarf auch teilnehmen.
Methoden zum Alltagstransfer: Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.
k.A.
Einbezug von Selbsthilfeorganisationen: Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?
Adressen von Selbsthilfeorganisationen werden genannt.
Die Einheit "Netzwerk Epilepsie" gibt detaillierte Informationen über Auskunfts- und Kontaktadressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Sonstiges: Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.
k.A.
Personal: Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.
geschulter Trainer
Qualifikation des Personals: Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.
Teilnahme an einem Train-the-Trainer-Seminar (Grund- und Aufbaukurs).
Für bestimmte Module kann das Hinzuziehen von Experten sinnvoll sein (z. B. Psychologen für "Psychosoziale Aspekte" oder Neurologen für "Diagnostik" und "Therapie").
Besonderheiten: Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?
Optimal ist die Durchführung des Programms mit 2 Trainern.
Materialien der Schulung: In der Schulung enthaltene Materialien.
CD-ROM mit den benötigten Folien zum Ausdrucken, Trainer-Leitfaden
Räumliche Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?
keine besonderen Voraussetzungen
Besondere materielle Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?
Flip-Chart oder Moderationswand, Präsentationsmaterialien, Overheadprojektor, EEG-Kurven und Zubehör (Original EEG-Kurven, Elektroden, Haube, Paste), Therapiehilfen (Wochendispenser, Anfallskalender, Tagebuch, Notfallausweis), fakultativ: Videorekorder und Anfallsvideo
Quelle: Name, Institution, Autoren, Literaturangaben
May, Theodor W. & Pfäfflin, Margarete (2002) The Efficacy of an Educational Treatment Program for Patients with Epilepsy (MOSES): Results of a Controlled, Randomized Study. Epilepsia 43 (5), 539-549.
Beteiligte: Weitere beteiligte Institutionen/Einrichtungen
-
Studienkontext: Studienkontext (interne vs. externe Ev., Pilotstudie, multizentrische Studie, ...)
Multizentrische Studie mit 22 beteiligten Epilepsie-Zentren in Deutschland, Östereich und der Schweiz
Evaluationsart: formativ vs. summativ und intern vs. extern
summativ, extern
Studiendesign: Studiendesign, Prä-Post-Vergleich, ...
Kontrollgruppendesign (KG als Wartegruppe)
Stichprobenbeschreibung: Stichprobenbeschreibung: Störungsbilder, Setting, Dropout-Quoten, ...
Epilepsiepatienten, die sich zu einem zweitägigen Epilepsiekurs anmeldeten
Beschreibung der Kontrollgruppe: Beschreibung der Interventions- und Kontrollbedingung: Wartegruppe, keine Intervention, andere Intervention, ...
Wartegruppe
Gruppenzuweisung: randomisiert, Cluster-randomisiert, nicht randomisiert, ...
randomisierte Zuweisung zu IG oder KG (Wartegruppe)
Gruppengröße: Gruppengröße (wie viele in der Experimental- wie viele in der Kontrollgruppe?)
242 (Interventionsgruppe: 113, Kontrollgruppe: 129)
Messzeitpunkte: ja, nein, mehrere Zeitpunkte, ...
IG: Vor dem Schulungsprogramm und 6 Monate danach
KG: 6 Monate vor dem Programm und direkt davor
Zielgrößen und Erhebungsinstrumente: Zielgrößen und Erhebungsinstrumente
Generelle Parameter: Lebensqualität: SF-36, Selbstwertgefühl (nach Rosenberg), Depressionsskala (nach Zerssen)
Epilepsiespezifische Parameter: Einschränkungen des alltäglichen Lebens, Epilepsiebezogene Angst, Stigmatisierung, Mobilität und Freizeit
Weitere (eigens entwickelte Fragebögen): Wissen über Epilepsie, Epilepsie bewältigen (Coping), Adaptierung an Epilepsie, Anfallshäufigkeit
Angaben zu den Schulungsleitern?: Angaben zu den Schulungsleitern?
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Ergebnisse in den primären Zielgrößen: Ergebnisse in den primären Zielgrößen - Effektstärken, Aussagen zur Stabilität
Wissen und psychosoziale Aspekte: Verbesserung der IG im Wissen über Epilepsie und bei der Bewältigung (Coping)
Weitere Zielgrößen: Werden weitere Zielgrößen berichtet? Aussagen zur Stabilität? Erwähung nicht signifikanter Ergebnisse?
Als sekundäre Zielgrößen gelten im Rahmen der Studie: Anfallshäufigkeit (Verbesserungen in der IG), Zufriedenheit mit der Therapie (Verbesserungen in der IG) und depressive Stimmung.
Nicht signifikante Ergebnisse werden dargestellt.
Anmerkungen zu den Ergebnissen: Anmerkungen zu den Ergebnissen
Auch die KG verbesserte sich in einigen Parametern (Zeiteffekt).
Unter Hinzunahme der depressiven Stimmung als Moderatorvariable zeigt sich, dass depressivere Patienten durch MOSES in den Punkten \"Einschränkungen im Alltag\" und \"Epilepsiebezogener Angst\" mehr profitieren als weniger depressive.
Diskussion: Diskussion
Die Diskussion weist auf methodische Schwierigkeiten hin, die das Ausbleiben weiterer Effekte erklären könnten. Auf der anderen Seite wird vor allem die starke Verbesserung des Krankheitswissens und der Bewältigungsfähigkeiten seitens der Teilnehmer als Argument für den Einsatz der Schulung gesehen.
Die Ergebnisse werden im Zusammenhang mit denen anderer Studien diskutiert und Einschränkungen eines Zwei-Tage-Programms werden genannt.
Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien: Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien
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TTT-Angebot zum Programm: Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?
Verweis auf TTT-Angebot: Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?
Informationen über die nächsten Trainerseminare mit Download-Möglichkeit finden sich auf der Homepage http://www.moses.epilepsy-academy.org..
Beschreibung in der TTT-Börse des Zentrums
Anmerkungen gesamt: Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm
Die Angaben beruhen auf den Informationen aus dem Trainer-Leitfaden und der Internetseite http://www.moses.epilepsy-academy.org.
Stand der Information: Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?
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Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns
intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige
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