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Name der Schulung: Der offizielle Name des Programms
Fit bleiben und älter werden - Strukturiertes Schulungsprogramm SGS für Typ-2-Diabetiker im höheren Lebensalter, die Insulin spritzenAutoren: Autoren bzw. Herausgeber des Programms
Andrej Zeyfang und Irene Feucht für die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Geriatrie der DDG
mit Unterstützung durch Berlin-Chemie
Kurzbeschreibung: Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.
Das Programm "Fit bleiben und älter werden - Strukturiertes Schulungsprogramm SGS" richtet sich an geriatrische Typ-2-Diabetiker, die Insulin spritzen. Das Programm wurde gezielt auf die Besonderheiten des höheren Alters der Patienten zugeschnitten und ist sowohl im ambulanten als auch stationären Setting durchführbar.
Wichtige Inhalte sind Information über die Erkrankung, Ernährung, Behandlung des Diabetes (mit und ohne Insulin), Selbstkontrolle, Folgeerkrankungen und Fußpflege.
Das Programm wird in Kleingruppen mit max. 6 Teilnehmern von einem Arzt und einem Diabetesberater DDG durchgeführt. Es umfasst 6 Sitzungen
Schlagwort: Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.
Bezug: Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)
Zeyfang, A. & Feucht, I. (2007). Fit bleiben und älter werden mit Diabetes (Schulungs-Set). München: Elsevier
ISBN 978-3-437-48413-1 (Schulungs-Set, 149 Euro)
ISBN 978-3-437-48412-4 (Patientenhandbuch, 13 Euro)
ISBN 978-3-437-48410-0 (Flipchart, 63 Euro)
ISBN 978-3-437-48411-7 (Leitfaden für das Schulungsteam, 8 Euro)
Kosten: Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)
149,00 Euro (Stand Juni 07)Lizenz: Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.
publiziert
Stand: Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen
1. Auflage 2007Anmerkungen: Anmerkungen zum allgemeinen Teil
Das Schulungs-Set besteht aus
Die Bausteine können auch einzeln bezogen werden.
Fachgebiet/Indikation: Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)
Erkrankung/Thema: Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.
Diabetes Typ-2
Zielgruppe der Schulung: Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.
Ausschlusskriterien: Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).
Besondere Zielgruppenkriterien: Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.
ältere, multimorbide Diabetiker mit geriatrischen Syndromen
Setting: Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?
für ambulantes und stationäres Setting umsetzbar
Teilnehmerzahl: Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze
maximal 6 Teilnehmer
Anzahl der Einheiten: Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.
6 Einheiten (ohne Insulinbehandlung) bzw. 7 Einheiten (mit Insulinbehandlung)
Dauer einer Einheit: Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.
45 Minuten
Frequenz der Einheiten: Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.
2 mal wöchentlich (ambulant) bzw. täglich (stationär)
Ziele der Schulung: Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekte der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund
Themen der Schulung: Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.
Anmerkungen/Sonstiges: Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.
Es werden konkrete Lernziele formuliert.
Die angegebenen Lerninhalte sind vom Schulungsteam flexibel auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abzustimmen.
Methodenliste: Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.
Anmerkungen zu den Methoden:
Die Autoren weisen darauf hin, dass die Methoden den kognitiven und physischen Fähigkeiten der Teilnehmer angepasst werden sollen (vorrangig Gespräch/Diskussion, Vorträge möglichst kurz, mehrmalige Wiederholung der Inhalte).
Gruppenstruktur: Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.
k.A.
Strukturierungsgrad-Methoden: Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .
gering
Strukturierungsgrad-Zeit: Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.
mittel
Strukturierungsgrad-Ablauf: Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?
k.A.
Anmerkungen: Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts
Im Leitfaden findet sich keine explizite Angabe zur Gruppenstruktur; aufgrund des Schulungsaufbaus wird implizit die Durchführung in einer geschlossenen Gruppe nahe gelegt.
Nachsorgemaßnahmen: Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?
k.A.
Vorbereitungsmaßnahmen: Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?
Vorgespräch mit ausführlicher Anamnese sowie Information des Teilnehmers über die Schulung.
Einbezug von Angehörigen: Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?
Die Teilnahme von Partner/Angehörigen ist erwünscht.
Methoden zum Alltagstransfer: Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.
Formulierung eines Arbeitsauftrags/Ziels für die folgenden 3 Monate.
Einbezug von Selbsthilfeorganisationen: Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?
k.A.
Sonstiges: Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.
Personal: Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.
Arzt; Diabetesberater DDG; evtl. ergänzend andere Fachkräfte
Qualifikation des Personals: Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.
k.A.
Besonderheiten: Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?
k.A.
Materialien der Schulung: In der Schulung enthaltene Materialien.
Flipchart-Poster
Räumliche Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?
Schulungsraum, der mit dem Rollstuhl befahrbar ist; Tisch
Besondere materielle Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?
Diabetes-Tagebücher, Gesundheits-Pass Diabetes DDG, Traubenzucker, Lebensmittelmuster, Blutdruck- und BZ-Messgerät, Medikamente, Ampullen, Pens, Insuline, Kanülen, Stimmgabel, diabetesgerechtes Schuhwerk inkl. Strümpfe, Pedikürewerkzeuge
Die Angaben zur Evaluation dieser Schulung sind noch in Bearbeitung.
Erste Ergebnisse zur Evaluation werden beschrieben in Der Diabetologe, Beilage zu Band 2, Heft 4, Juli 2006.
Mit weiteren Publikationen der Evaluation ist voraussichtlich 2008 zu rechnen.
TTT-Angebot zum Programm: Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?
Verweis auf TTT-Angebot: Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?
http://www.diabetes-im-alter.de
Beschreibung in der TTT-Börse des Zentrums
Anmerkungen gesamt: Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm
Information zum Programm bietet auch die Internetpräsenz http://www.diabetes-im-alter.de.
Stand der Information: Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?
Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns
intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige
Richtigkeit der hier dargestellten Information geben.
Sollten Sie einen Fehler oder eine Unschlüssigkeit finden,
freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an
kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de