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Über das Zentrum Patientenschulung

Das Team

Almut Friedl-Huber (ehemalige Mitarbeiterin) Prof. Dr. Dr. Hermann Faller

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Derzeit arbeiten folgende Personen am und im Zentrum Patientenschulung:

Hintergrund des Projektes

Internationale Forschung hat gezeigt, dass Patientenschulungen effektiv und effizient sind. Auch in der nationalen Rehabilitationsforschung belegten umfangreiche Forschungen die Effektivität von Schulung. Diesen Ergebnissen steht ein vergleichsweise geringes Wissen gegenüber, welche Schulungsmaßnahmen in der Rehabilitationspraxis durchgeführt werden und wie effektive Schulungen in die Praxis disseminiert werden können.

Das Folgeprojekt zum Umsetzungsprojekt „Vorbereitung eines Zentrums Patientenschulung“ wird seit Juli 2007 von der Deutschen Rentenversicherung Bund gefördert. Es knüpft thematisch an das Projekt „Vorbereitung eines Zentrums Patientenschulung“ an. Dieses wurde im Rahmen der Umsetzungsphase des Förderschwerpunktes „Rehabilitationswissenschaften“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Rentenversicherung gefördert. Übergreifende Ziele des Projektes sind die Ermittlung von Ansatzpunkten zur Optimierung von Patientenschulungen in der medizinischen Rehabilitation und die Dissemination von Forschungsergebnissen in die Praxis. Die Aufgaben des Projektes umfassen die Vernetzung und Kooperation mit verschiedenen Institutionen, Forschung zum Bereich Patientenschulung und die Bereitstellung verschiedener Serviceangebote.

Vernetzung der beteiligten Organisationen

Ziele und Aufgaben

Ziele sind die Vernetzung von beteiligten Einrichtungen sowie vielfältige Forschungs- und Serviceaufgaben zur Optimierung der Patientenschulung in der medizinischen Rehabilitation. Die Ziele lassen sich nach Forschungs- und Serviceaspekten aufteilen:

Forschung

  • Bundesweite Bestandsaufnahme der aktuellen Patientenschulungspraxis und des Bedarfs an Weiterentwicklung in den medizinischen Rehabilitationseinrichtungen der deutschen Rentenversicherung.
  • Recherche vorhandener Schulungsprogramme und Gesundheitsbildungsangebote im deutschen Sprachraum durch Literatur- und Internetrecherche und Expertenbefragung.
  • Identifikation Entwicklungsbedarf hinsichtlich Konzepten, Evaluation, Qualitätssicherung und Publikation von Schulungsprogrammen.
  • Erstellen von Beschreibungs- und Bewertungskriterien für Patientenschulungen
  • Systematisierung und Optimierung von TTT (Train-The-Trainer)-Angeboten
  • Initiierung, Durchführung und Begleitung von Evaluationsprojekten
  • Qualitätssicherung (z. B. Definition struktureller Voraussetzungen in Kliniken)

Service/Information

  • Erstellen einer (dieser) Homepage mit verschiedenen Informationsangeboten
    • Datenbank für Patientenschulungsprogramme
    • Übersicht über Fortbildungsangebote im Bereich Patientenschulung: TTT-Börse (im Aufbau)
    • Weitere Serviceangebote (Artikel, Links, Hintergrundinformationen
  • Beratung bei Manualerstellung und Evaluation
  • Ausrichtung von Fachtagungen
  • Herausgabe eines Newsletters für die Interessengemeinschaft

Entstehung

Die Arbeitsgruppe „Patientenschulung“ bildete sich während des ersten Treffens der Reha-Forschungsverbünde in Erkner (April 1998). In Folge fanden zahlreiche Treffen der AG unter anderem im Rahmen der jährlichen Reha-Kolloquien des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger statt.

Dabei konnten interessierte Forscher aus den Projekten des Förderschwerpunktes ihre Studien hinsichtlich der inhaltlichen Weiterentwicklung von Patientenschulungen und deren Evaluation sowie der Entwicklung forschungsmethodischer Standards und gemeinsamer Fragestellungen vernetzen.

Seit 2005 wurde die Arbeit der Arbeitsgruppe Patientenschulung durch das von der Deutschen Rentenversicherung Bund und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Zentrum Patientenschulung“ weiter geführt. Im Jahr 2007 verlängerte die Deutsche Rentenversicherung Bund das Projekt um 2 Jahre.

Fachtagungen

Seit 1999 werden regelmäßig Fachtagungen ausgerichtet. Die Tagungen haben zum Ziel, neue Entwicklungen in der rehabilitativen Patientenschulung zeitnah zu publizieren und aktuelle Ansätze aus Forschung und Praxis zu vernetzen:

Ausführlichere Informationen zu den Tagungen finden Sie auf unserer Tagungen-Seite.

Themenschwerpunkthefte

Der Inhalt der Tagungen wurde jeweils in Themenschwerpunktheften der Zeitschrift Praxis klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation veröffentlicht:

  • Ströbl, V., Friedl-Huber, A., Küffner, R., Reusch, A. & Faller, H. (Hrsg.) (2007). Qualifikation in der Patientenschulung [Themenheft]. Praxis klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 20 (76).
  • Ströbl, V., Friedl-Huber, A., Küffner, R., Reusch, A. & Faller, H. (Hrsg.) (2007). Qualität in der Patientenschulung [Themen-heft]. Praxis klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 20 (75).
  • Reusch, A., Worbach, M., Vogel, H. & Faller, H. (Hrsg.) (2004). Evaluation von Patientenschulungen [Themenheft]. Praxis klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 17 (65).
  • Reusch, A., Worbach, M., Vogel, H. & Faller, H. (Hrsg.) (2003). Ziele, differentielle Aspekte und Rahmenbedingungen von Patientenschulungen [Themenheft]. Praxis Klinische Verhal-tensmedizin und Rehabilitation, 16 (64).
  • Reusch, A. & Ellgring, H. (Hrsg.) (2001). Patientenschulung: Brücke zwischen Forschung und Praxis [Themenheft]. Praxis klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 14 (54).
  • Vogel, H. & Reusch, A. (Hrsg.). (2000). Patientenschulung in der Rehabilitation – Erfahrungen und Entwicklungen [Themenheft]. Praxis klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 13 (51).