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Artikel und Hintergrundinformationen

Hier erscheinen in loser Folge Artikel mit Hintergrundinformationen zum Thema Patientenschulung.

Qualitätskriterien der Schulungsumsetzung - vorläufige Version (Ströbl, V., Küffner, R., Müller, J., Reusch, A., Vogel, H. & Faller, H.)

Patientenschulungen werden in der Versorgung chronisch Kranker häufig eingesetzt und stellen einen bedeutenden Therapiebaustein in der medizinischen Rehabilitation dar. Mit der zunehmenden Verbreitung von Patientenschulungen rückt in den letzten Jahren verstärkt auch die Qualität von Schulungen in den Blickpunkt. Dieser kommt eine besondere Bedeutung zu, da nur mit einer hochwertigen Schulung bei den Patienten nachhaltige positive Effekte zu erwarten sind. Dabei ist sowohl die Qualität des Schulungskonzepts als auch die Qualität der Schulungsumsetzung bedeutsam.

Im Rahmen des Projekts Zentrum Patientenschulung wurden im Jahr 2008 über einen Konsensusprozess Qualitätskriterien der Schulungsumsetzung verabschiedet. Im untenstehenden PDF sind die Kriterien in einer vorläufigen Version dargestellt. Die Endversion sowie eine ausführliche Beschreibung des methodischen Vorgehens bei der Entwicklung soll in Kürze publiziert werden.

Download: Qualitätskriterien der Schulungsumsetzung - vorläufige Version [PDF]

Stand
15.1.2009

Leitfaden zur Implementierung von Patientenschulungsprogrammen in Rehabilitationskliniken (Bönisch, A. und Ehlebracht-König, I.)

Bei der Einführung von Schulungsprogrammen in Rehabilitationskliniken sind eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen. Dargelegt ist ein praxisorientierter Leitfaden zur Implementierung von Patientenschulungsprogrammen in rheumatologischen Rehabilitationskliniken, der im Rahmen des Forschungsprojektes „Evaluation der modellhaften Einführung von Patientenschulungsprogrammen für die rheumatologische Rehabilitation“ des Förderschwerpunktes Rehabilitationswissenschaften erstellt wurde (Ehlebracht-König, Petermann, Krauth; FKZ 03301a).

Entwickelt wurde der Leitfaden für die indikationsspezifischen und interdisziplinär ausgerichteten Schulungsprogramme der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie für erwachsene Patientinnen und Patienten. Diese sind sowohl in der stationären medizinischen Rehabilitation als auch ambulant einsetzbar (z.B. „Morbus Bechterew und andere Spondylarthropathien“ - Ein Schulungsprogramm in 6 Modulen). Der Leitfaden kann auch als Orientierungshilfe für die Implementierung anderer ähnlich aufgebauter Schulungsprogramme anderer Indikationen dienen.

Der Schwerpunkt des Artikels liegt in den Hinweisen zur praktischen Organisation. Er besteht aus den folgenden Kapiteln

  • Vorbereitende Maßnahmen vor der Implementierung (z.B. Personalbedarf/–qualifikationen, notwendige Patientenzahl)
  • Organisation und regelmäßige Durchführung der Schulung (z.B. Indikation zur Schulung/Anmeldung, notwendige Maßnahmen bei prästationärer Steuerung)
  • Trainerhinweise zur Durchführung der einzelnen Module (z.B. Vorbereitung des Raumes, Sprache etc.)

und soll Kliniken Hilfestellungen bei der Einführung von Patientenschulungsprogrammen bieten.

Download: Der Leitfaden im PDF-Format

Stand
18.11.2008

Das CONSORT-Statement: Hinweise zur Verbesserung wissenschaftlicher Berichterstattung und Studien

Die Forderung nach der Absicherung der Evidenz von medizinischen Maßnahmen durch randomisierte kontrollierte Studien ist ein entscheidender Bestandteil des Qualitätsanspruchs medizinisch-wissenschaftlicher Forschung und betrifft zum Beispiel auch die Evaluation von Patientenschulungsprogrammen.

Zur Verbesserung der Qualität der Berichterstattung über randomisierte kontrollierte Studien („Randomized Controlled Trials“ - RCT) wurde Mitte der 1990er Jahre das CONSORT-Statement (Consolidated Standard of Reporting Trials) entwickelt, das inzwischen von vielen medizinischen Fachzeitschriften bei der Begutachtung zur Publikation eingereichter Manuskripte verwendet wird.

Über das Verfassen von wissenschaftlichen Artikeln liefert es auch wertvolle Hinweise für das Design, die Durchführung und die Dokumentation neuer klinischer Studien in ihrer Anfangs- und Durchführungsphase.

Eine Auseinadersetzung mit dem Statement kann daher allen Personen empfohlen werden, die mit der Umsetzung einer wissenschaftlichen Studie im klinischen Bereich beschäftigt sind.

Links zum CONSORT Statement:

  • Die Website von Consort: http://www.consort-statement.org/
  • dort insbesondere der Download-Bereich mit dem Statement in PDF-Version, , Ergänzungen, Checklisten und Flussdiagrammen: http://www.consort-statement.org/index.aspx?o=1031
  • Eine deutsche Übersetzung des Statements findet sich u. a. auf den Seiten des Deutschen Cochrane Zentrums: http://www.cochrane.de/de/statements.htm
  • Speziell für die Gestaltung und Veröffentlichung sog. „pragmatischer“ Studien existiert seit November 2008 eine Erweiterung des CONSORT-Statements. (Im Gegensatz zu hypothesenprüfenden („aufklärenden“) Studien liegt die Absicht pragmatisch orientierter Studien in der Bereitstellung von Hilfsmitteln, um zwischen verschiedenen Behandlungsoptionen entscheiden zu können.)
Stand
20.4.2008

Hinweise zur Erstellung eines Schulungsmanuals

Patientenschulung ist ein zentraler Bestandteil der medizinischen Rehabilitation. Ziel ist es, die Folgen chronischer Krankheiten durch gezielte Förderung von Compliance, Selbstmana- gement und Empowerment zu verringern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbes- sern. Grundlage für die Durchführung einer Patientenschulung sollte ein Schulungsmanual sein, in dem zentrale Aspekte der Schulung (z.B. Inhalte, Methoden, Rahmenbedingungen) beschrieben sind. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Ziele eines Schulungsmanuals und beschreibt Eckpunkte, die bei der Erstellung eines Manuals berücksichtigt werden sollten.

Leitfaden zur Erstellung eines Schulungsmanuals (PDF).

Stand
20.11.2007

Abschlussbericht des Zentrum Patientenschulung

Im Abschlussbericht sind alle Aktivitäten und Ergebnisse beschrieben, die im Zentrum Patientenschulung in den vergangen drei Jahren erarbeitet wurden. Das Inhaltsvereichnis:

  1. Einleitung, Ziele Und Fragestellungen
  2. Vernetzung Und Kooperation
    • Der Beirat des Zentrums Patientenschulung
    • Forschungskooperationen
    • Rückmeldungen zum Entwurf der KTL 2007
  3. Forschungsergebnisse
    • Beschreibungs- und Bewertungskriterien für Patientenschulungen
    • Bundesweite Bestandsaufnahme
    • Indikationsspezifische Recherche vorhandener Schulungsprogramme
    • Identifikation des allgemeinen Entwicklungsbedarfs
    • Stand der Patientenschulung bei verschiedenen Erkrankungen
    • Entwicklung eines Fragebogens und Evaluation eines Train-the-Trainer-Grundlagenseminars
    • Dokumentation der Anbieter von Train-the-Trainer-Seminaren
  4. Serviceangebote
    • Datenbank für Patientenschulungen
    • Homepage
    • Tagung
  5. Zukünftige Aufgaben, Folgeprojekt
  6. Publikationen des Zentrums Patientenschulung

Den Abschlussbericht können sie hier herunter laden.

Stand
14.11.2007

Indikationsübergreifende Beschreibungs- und Bewertungskriterien für Patientenschulungen – Ergebnisse des Delphi-Verfahrens

Da der Begriff „Patientenschulung“ bisher relativ diffus benutzt wird, kommt es häufig zu Missverständnissen, wenn verschiedene Personen die gleichen Worte für unterschiedliche Konzepte benutzen. In Zusammenarbeit mit dem Expertenbeirat hat das Zentrum in den letzten Monaten versucht, Beschreibungs- und Bewertungskriterien für Patientenschulungen heraus zu arbeiten (zum Artikel)

Stand
04.05.2006