Über diesen Link können Sie direkt auf diese Ergebnisseite zugreifen:
http://www.zentrum-patientenschulung.de/datenbank/steckbrief.php?schulungen_id=103
Name der Schulung: Der offizielle Name des Programms
"Aktiv Gesundheit fördern" - Seminareinheit Bewegung und körperliches TrainingAutoren: Autoren bzw. Herausgeber des Programms
Heike Schäfer, Susanne Döll & Dagmar Müller
herausgegeben vom Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR), Rehabilitationswissenschaftliche Abteilung
Kurzbeschreibung: Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.
Das Programm "Aktiv Gesundheit fördern" des Verbands Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) mit seiner Seminareinheit "Bewegung und körperliches Training" vesteht sich als einführendes, indikationsübergreifendes Programm, das sich an alle Rehabilitanden einer Einrichtung wendet. Ziel ist es, die Wichtigkeit von Bewegung für die Gesundheit zu verdeutlichen und die Umsetzung zu fördern. Thematisiert werden dazu u.a. Bewegungsmangel und dessen Folgen, verschiedene Trainingsformen sowie Barrieremanagement. Das Programm ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut. Die einzelnen Bausteine können flexibel miteinander kombiniert werden, wobei eine Minimaldauer von 60 Minuten genannt wird. Die Beschreibund der Seminareinheit setzt sich aus einem Kapitel Umsetzung, in dem die Bausteine detailliert beschrieben werden, und einem Sachtext mit ausführlichen Hintergrundinformationen zusammen. Die Schulung soll in Gruppen von 12 bis 15 Teilnehmern durchgeführt werden.
Schlagwort: Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.
Bezug: Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)
Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) (Hrsg.) (2000). Aktiv Gesundheit fördern. Gesundheitsbildungsprogramm der Rentenversicherung für die medizinische Rehabilitation (S. 329-411). Stuttgart: Schattauer.
ISBN 3-7945-2092-0 (vergriffen)
Download auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung
Kosten: Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)
k.A.Lizenz: Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.
publiziert
Stand: Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen
1. Auflage 2000Anmerkungen: Anmerkungen zum allgemeinen Teil
Fachgebiet/Indikation: Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)
Erkrankung/Thema: Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.
körperliche Aktivität
Zielgruppe der Schulung: Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.
Ausschlusskriterien: Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).
k.A.
Besondere Zielgruppenkriterien: Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.
Setting: Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?
für ambulantes und stationäres Setting umsetzbar
Teilnehmerzahl: Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze
12 bis max. 15 Teilnehmer
Anzahl der Einheiten: Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.
flexibel; es wird ein Vorschlag zur Zusammenstellung einer 60- (Minimalstandard) bis 90-minütigen Schulung aus den Bausteinen gemacht
Dauer einer Einheit: Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.
flexibel
Frequenz der Einheiten: Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.
k.A.
Ziele der Schulung: Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekte der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund
Themen der Schulung: Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.
Baustein 1: Vorstellung
Baustein 2: Bewegungsmangel
Baustein 3: Auswirkungen körperlicher Betätigung
Baustein 4: Begriffsbestimmung
Baustein 5: Faktoren körperlicher Leistungsfähigkeit
Baustein 6: Trainingsformen
Baustein 7: Individuelle Erfahrungen
Baustein 8: Chronische Krankheit, Alter und Bewegung
Baustein 9: Bewegungsübung 1
Baustein 10: Bewegungsübung 2
Baustein 11: Transfer in den Alltag
Baustein 12: Angebote während und nach der Rehabilitation
Anmerkungen/Sonstiges: Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.
Es werden konkrete Lernziele definiert.
Die Bausteine können flexibel miteinander kombiniert werden, abhängig von den Bedürfnissen der Gruppe.
Methodenliste: Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.
Anmerkungen zu den Methoden:
Gruppenstruktur: Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.
beides
Strukturierungsgrad-Methoden: Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .
hoch
Strukturierungsgrad-Zeit: Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.
hoch
Strukturierungsgrad-Ablauf: Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?
gering
Anmerkungen: Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts
Das Seminar ist nach dem Baukastenprinzip konzipiert und weitgehend flexibel zu handhaben. Je nach Schwerpunktsetzung können die Bausteine miteinander kombiniert werden.
Nachsorgemaßnahmen: Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?
k.A.
Vorbereitungsmaßnahmen: Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?
k.A.
Einbezug von Angehörigen: Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?
k.A.
Methoden zum Alltagstransfer: Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.
Diskussion von individuellen Bewegungszielen, Barrieren und Möglichkeiten der Überwindung. Entwicklung eines Leitfadens zur Umsetzung.
Einbezug von Selbsthilfeorganisationen: Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?
k.A.
Sonstiges: Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.
Vorstellung bewegungsorientierter Angebote der Einrichtung und von allgemeinen Angeboten außerhalb der Einrichtung (Nennung zentraler Anlaufstellen).
Das Programm sollte zu Beginn der Rehabilitation angeboten werden, damit im Anschluss die Gelegenheit zur Teilnahme an weiteren themenbezogenen Gruppenangeboten besteht.
Personal: Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.
Referenten / Moderatoren aus Gesundheitsberufen (z.B. Diplom-Psychologe, Sozialpädagoge, Arzt, Sozialarbeiter, Diätassistent)
Qualifikation des Personals: Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.
k.A.
Besonderheiten: Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?
Der Referent sollte über praktische Erfahrungen mit Gruppen verfügen.
Materialien der Schulung: In der Schulung enthaltene Materialien.
CD-ROM mit Folien, Leitfäden und Arbeitsblättern
Weitere Materialien zum Download auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung
Räumliche Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?
k.A.
Besondere materielle Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?
Overheadprojektor, Flipchart, ggf. Decken
Quelle: Name, Institution, Autoren, Literaturangaben
Ströbl, V. & Reusch, A. (2005). Motivation zu gesundheitlichem Handeln bei Patienten in der stationären Rehabilitation. Abschlussbericht. Würzburg: Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Institut für Psychologie. Verfügbar über das Forschungsportal der Deutschen Rentenversicherung
Beteiligte: Weitere beteiligte Institutionen/Einrichtungen
Deegenberklinik, Bad Kissingen
Rehaklinik Am Kurpark, Bad Kissingen
Saale-Klinik im Rehazentrum der BfA, Bad Kissingen
Studienkontext: Studienkontext (interne vs. externe Ev., Pilotstudie, multizentrische Studie, ...)
multizentrische Studie
Evaluationsart: formativ vs. summativ und intern vs. extern
summative Evaluation
Studiendesign: Studiendesign, Prä-Post-Vergleich, ...
kontrollierte Studie
Stichprobenbeschreibung: Stichprobenbeschreibung: Störungsbilder, Setting, Dropout-Quoten, ...
N=753 Patienten, von denen Daten zu allen 4 Messzeitpunkten vorliegen (Studienteilnehmer t0: N=1266). Mit dieser Stichprobe wurden die Datenauswertungen durchgeführt.
Alter: M=49 Jahre, SD=7,7 Jahre
52% männlich
Patienten mit orthopädischen Erkrankungen (54%), Diabetes mellitus (28%) und Herzkreislauferkrankungen (9%) in der stationären Rehabilitation.
Beschreibung der Kontrollgruppe: Beschreibung der Interventions- und Kontrollbedingung: Wartegruppe, keine Intervention, andere Intervention, ...
Interventionsgruppe (IG): Rehabilitation mit fünfstündiger Gesundheitsbildung zu den Themen Schutzfaktoren, Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und Umsetzung im Alltag (Programm zusammengestellt auf Basis des Gesundheitsbildungsprogramms \"Aktiv Gesundheit fördern\"); Durchführung als geschlossene Kleingruppe; überwiegend interaktive Methoden; dieselbe Schulungsleiterin (Dioplom-Psychologin) in allen fünf Schulungseinheiten.
Kontrollgruppe (KG): Rehabilitation mit Standard-Gesundheitsbildung zu den Themen Risiko- und Schutzfaktoren, Bewegung, Stress, Ernährung, Entspannung/Allgemeine Gesundheit (Umfang 4 bzw. 5 Stunden je nach Klinik, keine geschlossene Gruppe, überwiegend Vorträge, unterschiedliche Schulungsleiter in jeder Seminareinheit).
Gruppenzuweisung: randomisiert, Cluster-randomisiert, nicht randomisiert, ...
randomisiert (1 Klinik) bzw. Zeitstichproben (2 Kliniken)
Gruppengröße: Gruppengröße (wie viele in der Experimental- wie viele in der Kontrollgruppe?)
IG: n=326
KG: n=427
Messzeitpunkte: ja, nein, mehrere Zeitpunkte, ...
t0: Reha-Beginn
t1: Reha-Ende
t2: 3 Monate nach Rehabilitation
t3: 12 Monate nach Rehabilitation
Zielgrößen und Erhebungsinstrumente: Zielgrößen und Erhebungsinstrumente
Für die Verhaltensbereiche sportliche Aktivität, gesunde Ernährung und Entspannungsübungen jeweils:
subjektive Gesundheit (SF-36)
Angaben zu den Schulungsleitern?: Angaben zu den Schulungsleitern?
geschulte Diplom-Psychologinnen
Ergebnisse in den primären Zielgrößen: Ergebnisse in den primären Zielgrößen - Effektstärken, Aussagen zur Stabilität
Stufe der Verhaltensänderung
Ernährung: in der KG mehr Teilnehmer in Stufe Absichtslosigkeit als in der IG (t1).
Es werden signifikante und nicht signifikante Ergebnisse berichtet.
Weitere Zielgrößen: Werden weitere Zielgrößen berichtet? Aussagen zur Stabilität? Erwähung nicht signifikanter Ergebnisse?
Verhalten
Ernährung: IG besserer Ernährungsstatus als KG (t2, kleiner Effekt).
Entspannung: Teilnehmer der IG übten mehr Entspannungsübungen aus als KG (t2, kleiner Effekt).
Es werden signifikante und nicht signifikante Ergebnisse berichtet.
Anmerkungen zu den Ergebnissen: Anmerkungen zu den Ergebnissen
Die primäre Hypothesenprüfung (Messzeitpunkt t2) wurde ohne Alpha-Fehler-Korrektur vorgenommen. Für die Messzeitpunkte t1 und t3 wurde das Alpha-Fehler-Niveau nach Bonferroni korrigiert.
Es werden ebenfalls die Ergebnisse zu Nebenfragestellungen berichtet (Veränderung der Motivation nach der Rehabilitation, Zusammenhänge zwischen den Verhaltensbereichen, stufenspezifische Effekte der Intervention, Akzeptanz des Schulungsprogramms, Annahmen des zugrunde liegenden Transtheoretischen Modells).
Diskussion: Diskussion
Es wird darauf hingewiesen, dass in der Studie ein Vergleich zwischen 2 Interventionen (unterschiedliche Form der Gesundheitsbildung in der Rehabilitation) vorgenommen wurde. Bei einem solchen Vergleich sind kleinere Effekte zu erwarten als bei einem Vergleich Intervention - unbehandelte Kontrollgruppe.
Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien: Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien
k.A.
TTT-Angebot zum Programm: Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?
Verweis auf TTT-Angebot: Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?
Fortbildung der Deutschen Rentenversicherung: Selbstmanagement als Ziel der Rehabilitation Gesundheitsschulung in der medizinischen Rehabilitation. Leitung: Prof. Dr. Dorothee Heckhausen
Nähere Information auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung
Anmerkungen gesamt: Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm
Download des Programms und weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung.
Pfad: Angebote für spezielle Zielgruppen: Sozialmedizin und Forschung --> Konzepte und Systemfragen --> Konzepte --> Gesundheitsbildung und Patientenschulung --> Indikationsübergreifende Gesundheitsbildung
Stand der Information: Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?
Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns
intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige
Richtigkeit der hier dargestellten Information geben.
Sollten Sie einen Fehler oder eine Unschlüssigkeit finden,
freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an
kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de