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Datenbank - Steckbrief

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Allgemeine Angaben

Zusammenfassung

Name der Schulung: Der offizielle Name des Programms

"Aktiv Gesundheit fördern" - Seminareinheit Was hält uns gesund?

Autoren: Autoren bzw. Herausgeber des Programms

Heike Schäfer, Susanne Döll, Karl-Wilhelm Höffler, Oskar Mittag

herausgegeben vom Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR), Rehabilitationswissenschaftliche Abteilung

Kurzbeschreibung: Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.

Das Programm "Was hält uns gesund?" wird durchgeführt im Rahmen des Gesundheitsprogramms "Aktiv Gesundheit fördern" des Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) und richtet sich ausdrücklich an alle Rehabilitanden. Ziel des Programms ist die Motivation der Teilnehmer, sich langfristig mit ihrem Gesundheitsverhalten auseinanderzusetzen, und die Akzeptanz der Eigenverantwortung zu erhöhen. Dazu werden u.a. die Themen Gesundheit, Risiko- und Schutzfaktoren sowie Wohlbefinden und Genuss behandelt. Die Unterrichtseinheit wird in 60-90 Minuten durchgeführt und ist für eine Gruppe von 12 bis 15 Teilnehmern konzipiert. Ergänzend zum Programm "Was hält uns gesund?" wird die vertiefende Seminareinheit "Soziale Unterstützung: Rückhalt bei anderen Menschen finden" angeboten.

Schlagwort: Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.

Bezugsquellen und -bestimmungen

Bezug: Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)

Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) (Hrsg.) (2000). Aktiv Gesundheit fördern. Gesundheitsbildungsprogramm der Rentenversicherung für die medizinische Rehabilitation (S. 20-186). Stuttgart: Schattauer.
ISBN 3-7945-2092-0 (vergriffen)

Download auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung

Kosten: Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)

k.A.

Lizenz: Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.

publiziert

Stand: Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen

1. Auflage 2000

Anmerkungen: Anmerkungen zum allgemeinen Teil

Inhalte

Zielgruppe der Schulung

Fachgebiet/Indikation: Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)

  • indikationsübergreifend

Erkrankung/Thema: Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.

Zielgruppe der Schulung: Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.

  • Erwachsene

Ausschlusskriterien: Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).

Die Seminareinheit "Schutzfaktoren" ist als einführende Gruppenveranstaltung zu Beginn der Rehabilitation

Besondere Zielgruppenkriterien: Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.

  • alle Rehabilitanden

Durchführung und Themen

Setting: Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?

für ambulantes und stationäres Setting umsetzbar

Teilnehmerzahl: Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze

12 bis max. 15 Teilnehmer

Anzahl der Einheiten: Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.

1 Einheit

Dauer einer Einheit: Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.

60-90 Minuten

Frequenz der Einheiten: Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.

k.A.

Ziele der Schulung: Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekte der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund

  • Wissenserwerb

Themen der Schulung: Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.

Baustein 1: Vorstellung
Baustein 2: Erwartungen der Teilnehmer(innen)
Baustein 3: Gesundheitsbildung
Baustein 4: Definition von Gesundheit
Baustein 5: Risiko- und Schutzfaktoren
Baustein 6: Verhältnis- und Verhaltensprävention
Baustein 7: Lebensweise und Gesundheit
Baustein 8: Wohlbefinden
Baustein 9: Selbstvertrauen
Baustein 10: Soziale Kontakte
Baustein 11: Genußübungen
Baustein 12: Entspannungsübungen
Baustein 13: Angebote während und nach der Reha
Baustein 14: Reflektion am Ende der Rehabilitation

Anmerkungen/Sonstiges: Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.

Für jedes Thema werden konkrete Lernziele definiert.

Didaktik und Methoden

Benutzte Methoden

Methodenliste: Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.

  • Vortrag
  • Diskussion
  • Verhaltenstraining oder Übung oder Rollenspiel
  • Kleingruppenarbeit

Anmerkungen zu den Methoden:

Strukturierungsgrad des Konzepts

Gruppenstruktur: Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.

beides

Strukturierungsgrad-Methoden: Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .

hoch

Strukturierungsgrad-Zeit: Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.

mittel

Strukturierungsgrad-Ablauf: Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?

mittel

Anmerkungen: Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts

Das Seminar ist nach dem Baukastenprinzip konzipiert und weitgehend flexibel zu handhaben. Die meisten Bausteine enthalten optionale Unterrichtsschritte, die je nach Schwerpunktsetzung ausgelassen werden können.

Einbindung externer Ressourcen

Nachsorgemaßnahmen: Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?

Sitzung zur abschließenden Reflexion am Ende des Reha-Aufenthalts

Vorbereitungsmaßnahmen: Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?

k.A.

Einbezug von Angehörigen: Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?

k.A.

Methoden zum Alltagstransfer: Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.

k.A.

Einbezug von Selbsthilfeorganisationen: Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?

k.A.

Sonstiges: Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.

Vertiefende Seminareinheit "Soziale Unterstützung: Rückhalt bei anderen Menschen finden". Verweis auf Angebote der Einrichtung, u.a. zu Entspannung und Förderung des Selbstvertrauens.

Rahmenbedingungen

Angaben zu den Dozenten

Personal: Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.

Referenten / Moderatoren aus Gesundheitsberufen (z.B. Diplom-Psychologe, Sozialpädagoge, Arzt, Sozialarbeiter, Diätassistent)

Qualifikation des Personals: Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.

k.A.

Besonderheiten: Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?

Praktische Erfahrungen mit der Schulung von Gruppen.

Ausstattung und Materialien

Materialien der Schulung: In der Schulung enthaltene Materialien.

CD-ROM mit Folien, Leitfäden und Arbeitsblättern
Weitere Materialien zum Download auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung

Räumliche Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?

k.A.

Besondere materielle Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?

Overheadprojektor, Flipchart, Pinn- oder Magnetwand, Reißzwecken oder Magnethalter, Materialien zum Riechen und Tasten, Tennisbälle, Decken, Broschüren

Evaluation und Publikationen

Evaluation - Die Studie

Quelle: Name, Institution, Autoren, Literaturangaben

Ströbl, V. & Reusch, A. (2005). Motivation zu gesundheitlichem Handeln bei Patienten in der stationären Rehabilitation. Abschlussbericht. Würzburg: Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Institut für Psychologie. Verfügbar über das Forschungsportal der Deutschen Rentenversicherung

Beteiligte: Weitere beteiligte Institutionen/Einrichtungen

Deegenberklinik, Bad Kissingen
Rehaklinik Am Kurpark, Bad Kissingen
Saale-Klinik im Rehazentrum der BfA, Bad Kissingen

Studienkontext: Studienkontext (interne vs. externe Ev., Pilotstudie, multizentrische Studie, ...)

multizentrische Studie

Evaluation - Methode

Evaluationsart: formativ vs. summativ und intern vs. extern

summative Evaluation

Studiendesign: Studiendesign, Prä-Post-Vergleich, ...

kontrollierte Studie

Stichprobenbeschreibung: Stichprobenbeschreibung: Störungsbilder, Setting, Dropout-Quoten, ...

N=753 Patienten, von denen Daten zu allen 4 Messzeitpunkten vorliegen (Studienteilnehmer t0: N=1266). Mit dieser Stichprobe wurden die Datenauswertungen durchgeführt.
Alter: M=49 Jahre, SD=7,7 Jahre
52% männlich
Patienten mit orthopädischen Erkrankungen (54%), Diabetes mellitus (28%) und Herzkreislauferkrankungen (9%) in der stationären Rehabilitation.

Beschreibung der Kontrollgruppe: Beschreibung der Interventions- und Kontrollbedingung: Wartegruppe, keine Intervention, andere Intervention, ...

Interventionsgruppe (IG): Rehabilitation mit fünfstündiger Gesundheitsbildung zu den Themen Schutzfaktoren, Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und Umsetzung im Alltag (Programm zusammengestellt auf Basis des Gesundheitsbildungsprogramms \"Aktiv Gesundheit fördern\"); Durchführung als geschlossene Kleingruppe; überwiegend interaktive Methoden; dieselbe Schulungsleiterin (Dioplom-Psychologin) in allen fünf Schulungseinheiten.

Kontrollgruppe (KG): Rehabilitation mit Standard-Gesundheitsbildung zu den Themen Risiko- und Schutzfaktoren, Bewegung, Stress, Ernährung, Entspannung/Allgemeine Gesundheit (Umfang 4 bzw. 5 Stunden je nach Klinik, keine geschlossene Gruppe, überwiegend Vorträge, unterschiedliche Schulungsleiter in jeder Seminareinheit).

Gruppenzuweisung: randomisiert, Cluster-randomisiert, nicht randomisiert, ...

randomisiert (1 Klinik) bzw. Zeitstichproben (2 Kliniken)

Gruppengröße: Gruppengröße (wie viele in der Experimental- wie viele in der Kontrollgruppe?)

IG: n=326
KG: n=427

Messzeitpunkte: ja, nein, mehrere Zeitpunkte, ...

t0: Reha-Beginn
t1: Reha-Ende
t2: 3 Monate nach Rehabilitation
t3: 12 Monate nach Rehabilitation

Zielgrößen und Erhebungsinstrumente: Zielgrößen und Erhebungsinstrumente

Für die Verhaltensbereiche sportliche Aktivität, gesunde Ernährung und Entspannungsübungen jeweils:

  • Stufe der Verhaltensänderung
  • Selbstwirksamkeitserwartung
  • wahrgenommene Vor- und Nachteile
  • Verhalten

subjektive Gesundheit (SF-36)

Angaben zu den Schulungsleitern?: Angaben zu den Schulungsleitern?

geschulte Diplom-Psychologinnen

Evaluation - Ergebnisse

Ergebnisse in den primären Zielgrößen: Ergebnisse in den primären Zielgrößen - Effektstärken, Aussagen zur Stabilität

Stufe der Verhaltensänderung
Ernährung: in der KG mehr Teilnehmer in Stufe Absichtslosigkeit als in der IG (t1).

Es werden signifikante und nicht signifikante Ergebnisse berichtet.

Weitere Zielgrößen: Werden weitere Zielgrößen berichtet? Aussagen zur Stabilität? Erwähung nicht signifikanter Ergebnisse?

Verhalten
Ernährung: IG besserer Ernährungsstatus als KG (t2, kleiner Effekt).
Entspannung: Teilnehmer der IG übten mehr Entspannungsübungen aus als KG (t2, kleiner Effekt).

Es werden signifikante und nicht signifikante Ergebnisse berichtet.

Anmerkungen zu den Ergebnissen: Anmerkungen zu den Ergebnissen

Die primäre Hypothesenprüfung (Messzeitpunkt t2) wurde ohne Alpha-Fehler-Korrektur vorgenommen. Für die Messzeitpunkte t1 und t3 wurde das Alpha-Fehler-Niveau nach Bonferroni korrigiert.

Es werden ebenfalls die Ergebnisse zu Nebenfragestellungen berichtet (Veränderung der Motivation nach der Rehabilitation, Zusammenhänge zwischen den Verhaltensbereichen, stufenspezifische Effekte der Intervention, Akzeptanz des Schulungsprogramms, Annahmen des zugrunde liegenden Transtheoretischen Modells).

Evaluation - Diskussion

Diskussion: Diskussion

Es wird darauf hingewiesen, dass in der Studie ein Vergleich zwischen 2 Interventionen (unterschiedliche Form der Gesundheitsbildung in der Rehabilitation) vorgenommen wurde. Bei einem solchen Vergleich sind kleinere Effekte zu erwarten als bei einem Vergleich Intervention - unbehandelte Kontrollgruppe.

Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien: Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien

Publikationen

k.A.

Fortbildung (Trainer (TTT)-Seminare)

TTT-Angebot zum Programm: Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?

ja

Verweis auf TTT-Angebot: Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?

Fortbildung der Deutschen Rentenversicherung: Selbstmanagement als Ziel der Rehabilitation – Gesundheitsschulung in der medizinischen Rehabilitation. Leitung: Prof. Dr. Dorothee Heckhausen

Nähere Information auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung

Sonstiges

Anmerkungen gesamt: Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm

Stand der Information: Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?

14.11.2007

Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige Richtigkeit der hier dargestellten Information geben. Sollten Sie einen Fehler oder eine Unschlüssigkeit finden, freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de

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