Über diesen Link können Sie direkt auf diese Ergebnisseite zugreifen:
http://www.zentrum-patientenschulung.de/datenbank/steckbrief.php?schulungen_id=109
Name der Schulung: Der offizielle Name des Programms
"Fit für den Beruf" - AVEM-gestütztes Patientenschulungsprogramm zur beruflichen Orientierung in der RehabilitationAutoren: Autoren bzw. Herausgeber des Programms
Berit Heitzmann, Susanne Helfert und Uwe Schaarschmidt
Kurzbeschreibung: Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.
Das Schulungsprogramm "Fit für den Beruf" hat erwachsene Rehabilitanden als Zielgruppe. Der Schwerpunkt der Schulung liegt auf der Auseinandersetzung mit der individuellen beruflichen Situation sowie Bewältigungsmöglichkeiten. Die Schulung besteht aus 5 Einheiten à 120 Minuten und ist für eine Gruppe von 8 bis 12 Teilnehmern konzpipiert. Die Schulung sollte von einem Mitarbeiter mit Kenntnissen des AVEM und Erfahrung in der Durchführung von Patientenschulungen angeleitet werden.
Schlagwort: Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.
berufliche OrientierungBezug: Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)
Heitzmann, B., Helfert, S., Schaarschmidt, U. (2008). Fit für den Beruf: AVEM-gestütztes Patientenschulungsprogramm zur beruflichen Orientierung in der stationären Rehabilitation. Bern: Huber.
ISBN: 978-3-456-84580-7
Kosten: Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)
19,95 Euro (Stand: 03.09.2008)Lizenz: Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.
publiziert
Stand: Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen
Version 2008 (1. Auflage)Anmerkungen: Anmerkungen zum allgemeinen Teil
Fachgebiet/Indikation: Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)
Erkrankung/Thema: Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.
Auseinandersetzung mit beruflichen Bewältigungsmöglichkeiten und Ressourcenaktivierung
Zielgruppe der Schulung: Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.
Ausschlusskriterien: Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).
k. A.
Besondere Zielgruppenkriterien: Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.
Rehabilitanden aller Indikationsbereiche, die
Setting: Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?
für ambulantes und stationäres Setting umsetzbar
Teilnehmerzahl: Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze
8 bis 12 Teilnehmer
Anzahl der Einheiten: Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.
5 Einheiten
Dauer einer Einheit: Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.
120 Minuten (inkl. ca. 10 Minuten Pause)
Frequenz der Einheiten: Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.
Durchführung der Schulung innerhalb von 2 Wochen, d.h. Abstand zwischen zwei Terminen max. 2 Tage
Ziele der Schulung: Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekte der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund
Themen der Schulung: Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.
Anmerkungen/Sonstiges: Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.
Inhalt der Schulung ist die Auseinandersetzung mit der beruflichen Situation und Bewältigungsmöglichkeiten.
Die Ziele jeder Einheit werden im Manual benannt.
Die Schulung ist auf den stationären Rahmen ausgerichtet, es wird jedoch darauf hingewiesen, dass sie auch im ambulanten Rahmen oder als Maßnahme der betrieblichen Gesundheitsförderung einsetzbar ist.
Methodenliste: Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.
Anmerkungen zu den Methoden:
Gruppenstruktur: Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.
geschlossen
Strukturierungsgrad-Methoden: Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .
hoch
Strukturierungsgrad-Zeit: Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.
hoch
Strukturierungsgrad-Ablauf: Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?
hoch
Anmerkungen: Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts
Nachsorgemaßnahmen: Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?
Die Teilnehmer werden zu einem "After-Reha-Coaching" mit einem Mitpatienten angeregt.
Vorbereitungsmaßnahmen: Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?
Das individuelle AVEM-Profil wird in der 1. Schulungseinheit benötigt, daher ist vorab eine Diagnostik mit dem AVEM durchzuführen.
Einbezug von Angehörigen: Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?
k. A.
Methoden zum Alltagstransfer: Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.
Rollenspiele zur besseren Kommunikation im Berufsalltag.
Individuelle Planung zu Veränderungen in den Bereichen Belastungsausgleich, Sozialkontakte und Arbeitsmotivation.
Einbezug von Selbsthilfeorganisationen: Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?
k. A.
Sonstiges: Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.
k. A.
Personal: Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.
k. A.
Qualifikation des Personals: Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.
Besonderheiten: Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?
k. A.
Materialien der Schulung: In der Schulung enthaltene Materialien.
Auf der beigefügten CD-Rom sind alle benötigten Folien sowie Vorlagen für Handouts, Flipcharts bzw. Wandzeitungen enthalten.
Räumliche Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?
k. A.
Besondere materielle Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?
Quelle: Name, Institution, Autoren, Literaturangaben
Heitzmann, B., Helfert, S., Schaarschmidt, U. (2008). Fit für den Beruf: AVEM-gestütztes Patientenschulungsprogramm zur beruflichen Orientierung in der stationären Rehabilitation. Bern: Huber.
Kapitel 3 (S. 75-94)
Universität Potsdam, Institut für Psychologie
Beteiligte: Weitere beteiligte Institutionen/Einrichtungen
Evaluation in 5 Rehabilitationseinrichtungen (Indikationen Psychosomatik, Onkologie)
Studienkontext: Studienkontext (interne vs. externe Ev., Pilotstudie, multizentrische Studie, ...)
Evaluationsart: formativ vs. summativ und intern vs. extern
formative und summative Evaluation
Im folgenden wird nur die summative Evaluation beschrieben.
Studiendesign: Studiendesign, Prä-Post-Vergleich, ...
Kontrollierte Studie
Stichprobenbeschreibung: Stichprobenbeschreibung: Störungsbilder, Setting, Dropout-Quoten, ...
t1/t2: N=468
t3: N=218 (Rücklaufquote: 47%)
AVEM-Muster: 6% Muster G, 22% Muster S, 23% Risikomuster A, 49% Risikomuster B
Die Datenauswertungen beruhen auf einer Stichprobe von n=129
Beschreibung der Kontrollgruppe: Beschreibung der Interventions- und Kontrollbedingung: Wartegruppe, keine Intervention, andere Intervention, ...
KG: Rehabilitation ohne Fit für den Beruf
IG: Rehabilitation mit Fit für den Beruf
Gruppenzuweisung: randomisiert, Cluster-randomisiert, nicht randomisiert, ...
Gruppenzuweisung über Zeitstichproben
Gruppengröße: Gruppengröße (wie viele in der Experimental- wie viele in der Kontrollgruppe?)
k. A.
Messzeitpunkte: ja, nein, mehrere Zeitpunkte, ...
t1: Reha-Beginn
t2: Reha-Ende
t3: 6-Monats-Katamnese
Zielgrößen und Erhebungsinstrumente: Zielgrößen und Erhebungsinstrumente
Muster und Skalenwerte des AVEM
Angaben zu den Schulungsleitern?: Angaben zu den Schulungsleitern?
k. A.
Ergebnisse in den primären Zielgrößen: Ergebnisse in den primären Zielgrößen - Effektstärken, Aussagen zur Stabilität
Es werden ausschließlich deskriptive Ergebnisse berichtet.
Günstigere AVEM-Muster in der Interventionsgruppe, v.a. zum Katamnesezeitpunkt.
Weitere Zielgrößen: Werden weitere Zielgrößen berichtet? Aussagen zur Stabilität? Erwähung nicht signifikanter Ergebnisse?
Anmerkungen zu den Ergebnissen: Anmerkungen zu den Ergebnissen
Inferenzstatistische Ergebnisse sowie Effektgrößen werden nicht berichtet.
Diskussion: Diskussion
Die Ergebnisse können als erste Hinweise auf die Wirksamkeit des Programms bewertet werden.
Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien: Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien
TTT-Angebot zum Programm: Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?
Verweis auf TTT-Angebot: Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?
Anmerkungen gesamt: Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm
AVEM: Schaarschmidt, U. & Fischer, A.W. (2003). AVEM - Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster. Frankfurt a.M.: Swets & Zeitlinger.
Das AVEM kann bezogen werden über Swets Test Services (Papier & Bleistift-Version) bzw. über Schuhfried (Computerversion).
Stand der Information: Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?
Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns
intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige
Richtigkeit der hier dargestellten Information geben.
Sollten Sie einen Fehler oder eine Unschlüssigkeit finden,
freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an
kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de