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Name der Schulung: Der offizielle Name des Programms
"Fühl mal" - Neurodermitis-Verhaltenstraining für Kinder, Jugendliche und ihre ElternAutoren: Autoren bzw. Herausgeber des Programms
Sybille Scheewe, Petra Warschburger, Kathrin Clausen, Birgit Skusa-Freeman, Franz Petermann
Fachklinik Sylt für Kinder und Jugendliche, Westerland, Sylt unterstützt von Zentrum für Rehabilitationsforschung der Universität Bremen Fachklinik Brettstedt, Rodenäs
Kurzbeschreibung: Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.
Das Programm "Fühl mal" hat als Zielgruppe an Neurodermitis erkrankte Kinder und Jugendliche ab dem zehnten Lebensjahr.
Das Programm eignet sich sowohl für eine ambulante wie auch für eine stationäre Durchführung.
Wesentliche Behandlungselemente des verhaltenspsychologisch ausgerichteten Programms sind: Vermittlung von Krankheitswissen; Kratzkontrolltechniken; Entspannung, Stressbewältigung und Salbentherapie.
Das Programm besteht aus 10 Schulungseinheiten und wird für Gruppen mit maximal 8 Teilnehmern empfohlen. Hingewiesen wird im Manual auf Schulungsschwerpunkte, die auch bei einer zeitlich reduzierten Durchführung nicht fehlen dürfen.
Die Leitung sollte durch einen Psychologen oder Arzt erfolgen, unter Einbezug weiterer Experten.
Evaluationsstudien liegen vor.
Schlagwort: Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.
Bezug: Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)
Scheewe, S., Warschburger, P., Clausen, K., Skusa-Freeman, B. & Petermann, F. (1997). Neurodermitis-Verhaltenstraining für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Materialien zur Verhaltensmedizin. URBAN & VOGEL, Quintessenz: München.
ISBN: 3-8208-1770-0 (Verlagsinterne Nr. 3-89935-113-4)
Kosten: Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)
37,95 Euro (Stand: August 2006)Lizenz: Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.
publiziert
Stand: Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen
Version 1997Anmerkungen: Anmerkungen zum allgemeinen Teil
Das Buch enthält auch das Programm "Verhaltenstraining für Eltern neurodermitis kranker Kinder" das in Kombination mit dem Programm "Pingu Piekfein" (Grund- und Vorschulkinder) konzipiert wurde. Das Elternprogramm beinhaltet zahlreiche Materialien des Programms "Fühl mal". (Auch bei älteren Kindern und Jugendlichen werden begleitende Elternschulungen empfohlen; ggf. kann auch hier auf das entsprechende Programm zurückgegriffen werden.)
Fachgebiet/Indikation: Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)
Erkrankung/Thema: Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.
Neurodermitis
Zielgruppe der Schulung: Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.
Ausschlusskriterien: Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).
Andere wichtige Einweisungsdiagnosen (z.B. Adipositas oder Asthma); geringe Beeinträchtigung des Patienten durch Neurodermitis; schwerwiegende andere Probleme, die im Vordergrund stehen (psychiatrische Probleme, Verhaltensauffälligkeiten, familiäre Konflikte).
Besondere Zielgruppenkriterien: Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.
Alter von mind. 10 Jahren; Neurodermitis als erste Einweisungsdiagnose; Gruppenfähigkeit; Betroffenheit durch rezidivierende Schübe und/oder Juckreiz.
Die Teilnehmergruppe sollte eine Altersvarianz von 2 Jahren nicht überschreiten.
Setting: Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?
für ambulantes und stationäres Setting umsetzbar
Teilnehmerzahl: Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze
Maximal 8 Teinehmer
Anzahl der Einheiten: Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.
10 Einheiten
Dauer einer Einheit: Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.
k.A.
Frequenz der Einheiten: Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.
Stationär: 2 Einheiten pro Woche; Ambulant: k.A. Zeitabstände / von Blockkursen wird eher abgeraten
Ziele der Schulung: Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekte der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund
Themen der Schulung: Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.
Anmerkungen/Sonstiges: Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.
Methodenliste: Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.
Anmerkungen zu den Methoden:
Das Programm beinhaltet vorwiegend verhaltenspsychologisch begründete Methoden und Strategien.
Gruppenstruktur: Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.
k.A.
Strukturierungsgrad-Methoden: Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .
hoch
Strukturierungsgrad-Zeit: Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.
gering
Strukturierungsgrad-Ablauf: Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?
mittel
Anmerkungen: Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts
Zur Durchführung in offener oder geschlossener Gruppe: Wird im Manual nicht explizit genannt, jedoch legen die Konzeption, Durchführungshinweise und formulierte Grundvoraussetzungen eine Durchführung in geschlossener Gruppe nahe.
Nachsorgemaßnahmen: Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?
k.A.
Vorbereitungsmaßnahmen: Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?
k.A.
Einbezug von Angehörigen: Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?
Eine ergänzende Elternschulung wird auch bei älteren Kindern und Jugendlichen empfohlen.
Methoden zum Alltagstransfer: Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.
Bei den Arbeitsblättern, Übungen/Verhaltenstraining und Hausaufgaben stehen die individuellen Aspekte und Bedingungen der Jugendlichen für die spätere Umsetzung im Alltag im Vordergrund. 2 Monate nach Ende bekommen die Jugendlichen einen selbstgeschriebenen Brief, der sie an ihre Vorsätze und erarbeiteten Stategien erinnert.
Wird das Verständnis der Eltern durch eine Elternschulung gefördert, unterstützt dies die Umsetzung im Alltag.
Einbezug von Selbsthilfeorganisationen: Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?
k.A.
Sonstiges: Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.
Personal: Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.
Leitung: Arzt oder Psychologe
Team: interdisziplinär / Einbezug weiterer Experten (z.B. Einbezug von Diätassistentin auch im ambulanten setting).
Qualifikation des Personals: Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.
k.A.
Besonderheiten: Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?
Ansprechpartner für die Schulung sollte entweder ein Arzt oder ein Psychologe sein.
Materialien der Schulung: In der Schulung enthaltene Materialien.
Alle erwähnten Arbeitsblätter (Integrierbar zum "Fühl mal"-Arbeitsbuch) und ein Neurodermitis-Paß sind im DIN-A4-Format abgebildet.
Räumliche Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?
k.A.
Besondere materielle Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?
Kühllappen; Kühlpacks; verschiedene Pflegecremes; Fernseher, Video und Videokamera; Lupe; Magnettafel; anatomisches Modell oder Plakat zur Haut; pH-Meßstreifen; Abbildungen bzw. Dias zum Thema Auslöser; exemplarische hypoallergene Produkte; Arbeitsschutzmittel; Okklusivfolien; Körperpflegemittel; 3 Antijuckboxen mit Utensilien (Töpfchen, SOS-Creme, Pflegecreme, Sonnenmilch, seifenfreie Lotion, Kühlpack, Tropfen, Verbände und Teelöffel); Eincremestein; Kleider für Rollenspiele.
Quelle: Name, Institution, Autoren, Literaturangaben
Warschburger, P. (1996). Psychologie der atopischen Dermatitis im Kindes- und Jugendalter. München: MMV.
Beteiligte: Weitere beteiligte Institutionen/Einrichtungen
LVA-Fachklinik für Kinder und Jugendliche auf Sylt
Studienkontext: Studienkontext (interne vs. externe Ev., Pilotstudie, multizentrische Studie, ...)
unizentrische Studie
Evaluationsart: formativ vs. summativ und intern vs. extern
summativ, extern
Studiendesign: Studiendesign, Prä-Post-Vergleich, ...
einfaktorielles Messwiederholungsdesign (Prä-Post-Follow-up)
Stichprobenbeschreibung: Stichprobenbeschreibung: Störungsbilder, Setting, Dropout-Quoten, ...
85 Kinder und Jugendliche mit atopischer Dermatitis:
Beschreibung der Kontrollgruppe: Beschreibung der Interventions- und Kontrollbedingung: Wartegruppe, keine Intervention, andere Intervention, ...
Interventionsgruppe: medizinisch/klimatisch orientiertes Therapieangebot + zusätzliche verhaltensmedizinische Intervention (7-stündiges Schulungsprogramm)
Kontrollgruppe: medizinisch/klimatisch orientiertes Therapieangebot
Gruppenzuweisung: randomisiert, Cluster-randomisiert, nicht randomisiert, ...
alternierende Gruppenzuweisung (ein Behandlungszyklus: 6 Wochen)
Gruppengröße: Gruppengröße (wie viele in der Experimental- wie viele in der Kontrollgruppe?)
Gesamt N: 85 [n(Interventionsgruppe)=43; n(Kontrollgruppe)=42]
Katamnese: 74 Kinder und Jugendliche (n[Interventionsgruppe]=40; n[Kontrollgruppe]=34), 73 Eltern
Messzeitpunkte: ja, nein, mehrere Zeitpunkte, ...
3 Messzeitpunkte:
Zielgrößen und Erhebungsinstrumente: Zielgrößen und Erhebungsinstrumente
Primäre Zielgrößen:
Erhebungsinstrumente:
Angaben zu den Schulungsleitern?: Angaben zu den Schulungsleitern?
Ergebnisse in den primären Zielgrößen: Ergebnisse in den primären Zielgrößen - Effektstärken, Aussagen zur Stabilität
Ergebnisse der Post-Testung:
Ergebnisse der Katamnese:
Effektstärken werden berichtet.
Weitere Zielgrößen: Werden weitere Zielgrößen berichtet? Aussagen zur Stabilität? Erwähung nicht signifikanter Ergebnisse?
Zusammenhang zwischen Angst und Interventionserfolg:
Anmerkungen zu den Ergebnissen: Anmerkungen zu den Ergebnissen
Es werden signifikante und nicht-signifikante Ergebnisse berichtet.
Diskussion: Diskussion
Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien: Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien
k.A.
TTT-Angebot zum Programm: Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?
Verweis auf TTT-Angebot: Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?
k.A.
Anmerkungen gesamt: Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm
Für Vorschul- und Grundschulkinder gibt es von einigen der Autoren das entsprechende Programm "Pingu Piekfein".
Stand der Information: Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?
Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns
intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige
Richtigkeit der hier dargestellten Information geben.
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freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an
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