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http://www.zentrum-patientenschulung.de/datenbank/steckbrief.php?schulungen_id=53
Name der Schulung: Der offizielle Name des Programms
Curriculum Bluthochdruck (DGPR) - Schulungsprogramm für spezielle Patientengruppen in der kardiologischen RehabilitationAutoren: Autoren bzw. Herausgeber des Programms
Prof. Dr. I.-W. Franz und Mitarbeiter, Rehaklinik Wehrawald der BfA Todtmoos, und Arbeitskreis Leitender Ärzte in der kardiologischen Rehabilitation
Mit Unterstützung von Novartis
Kurzbeschreibung: Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.
Das "Curriculum Bluthochdruck" ist für erwachsene Patienten mit erhöhtem Blutdruck konzipiert. Zentrale Inhalte der Schulung sind u.a. die Vermittlung von Grundlagenwissen über Bluthochdruck, Informationen über die Blutdruckselbstmessung und die Wirksamkeit von lebensstilverändernden Maßnahmen zur Blutdrucksenkung. Die Schulung umfasst 3 Module, die in 5 Einheiten durchgeführt werden. Falls die Schulung mit dem Basisschulungsprogramm "Curriculum Koronare Herzerkrankung" (DGPR) durchgeführt wird, wird Modul 3 durch fünf umfassendere Module des Basisschulungsprogramms ersetzt. Das "Curriculum Bluthochdruck" wird von einem Arzt oder geschultem Pflegepersonal durchgeführt.
Schlagwort: Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.
Bezug: Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)
Landesverband für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen Baden-Württemberg e.V.
c/o Klinik Wehrawald der BfA
Schwarzenbacher Str. 3
79682 Todtmoos
Tel.: 07674/920962
Fax: 07674/920401
e-mail: lvpr-bw (AT) t-online.de
Bestellschein unter: www.herzgruppen.de
Kosten: Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)
CD-ROM: 149,80 Euro (Stand November 2006)Lizenz: Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.
publiziert
Stand: Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen
Version 2005Anmerkungen: Anmerkungen zum allgemeinen Teil
Sonderpreis für DGPR-Mitgliedskliniken: 119,90 Euro (Stand November 2006)
Besteller, die bereits das Basisschulungsprogramm Curriculum "Koronare Herzerkrankung" erworben haben, erhalten einen Preisnachlass von 20%.
Fachgebiet/Indikation: Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)
Erkrankung/Thema: Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.
Bluthochdruck
Zielgruppe der Schulung: Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.
Ausschlusskriterien: Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).
k.A.
Besondere Zielgruppenkriterien: Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.
Erhöhter Blutdruck
Setting: Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?
k.A.
Teilnehmerzahl: Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze
k.A.
Anzahl der Einheiten: Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.
5 Einheiten
Dauer einer Einheit: Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.
60 Minuten
Frequenz der Einheiten: Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.
k.A.
Ziele der Schulung: Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekte der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund
Themen der Schulung: Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.
Anmerkungen/Sonstiges: Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.
Die Lernziele sind im Manual konkret definiert.
Falls das "Curriculum Bluthochdruck" in Kombination mit dem Basisschulungsprogramm "Curriculum Koronare Herzerkrankung" durchgeführt wird, entfällt Modul 3.
Methodenliste: Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.
Anmerkungen zu den Methoden:
Die korrekte Handhabung eines Blutdruckmessgerätes und das Führen eines Blutdruckpasses sollten im Rahmen der Rehabilitation regelmäßig von den Patienten durchgeführt und vom Pflegepersonal kontrolliert werden. Ein konkretes Einüben im zeitlichen Rahmen der Schulung ist nicht vorgesehen.
Gruppenstruktur: Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.
k.A.
Strukturierungsgrad-Methoden: Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .
mittel
Strukturierungsgrad-Zeit: Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.
hoch
Strukturierungsgrad-Ablauf: Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?
k.A.
Anmerkungen: Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts
Nachsorgemaßnahmen: Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?
k.A.
Vorbereitungsmaßnahmen: Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?
k.A.
Einbezug von Angehörigen: Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?
k.A.
Methoden zum Alltagstransfer: Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.
k.A.
Einbezug von Selbsthilfeorganisationen: Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?
k.A.
Sonstiges: Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.
Dieses Curriculum ergänzt das umfassende Basisschulungsprogramm für Patienten mit koronarer Herzerkrankung ("Curriculum Koronare Herzerkrankung") und kann mit diesem kombiniert durchgeführt werden. Bei einer kombinierten Durchführung wird Modul 3 des "Curriculum Bluthochdruck" weggelassen und durch die im Basisschulungsprogramm enthaltenen umfassenderen Module 2 (kardiovaskuläre Risikofaktoren), 4 (körperliche Aktivität), 5 (gesunde Ernährung und Gewichtsreduktion), 6 (Essgewohnheiten, Übergewicht und Selbstkontrolle) und 7 (Umgang mit Stress und Überbelastung) ersetzt. Modul 3 des "Curriculums Bluthochdruck" sollte nur für diejenigen Patienten zum Einsatz kommen, die das Curriculum Koronare Herzerkrankung nicht durchlaufen.
Personal: Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.
Arzt oder geschultes Pflegepersonal
Qualifikation des Personals: Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.
k.A.
Besonderheiten: Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?
k.A.
Materialien der Schulung: In der Schulung enthaltene Materialien.
Alle benötigten Vorlagen für Folien und Wissensfragebögen zur Lernzielüberprüfung sind auf der CD-Rom enthalten. Eine Präsentation über Beamer ist direkt möglich.
Räumliche Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?
k.A.
Besondere materielle Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?
Beamer, Tafel, Infomaterial für Patienten
Quelle: Name, Institution, Autoren, Literaturangaben
M. Keck (2007). Ergebnisse eines Hypertonie-Schulungsprogramms auf das Blutdruckverhalten von hypertensiven diabetischen KHK-Patienten während stationärer kardiologischer Anschlussheilbehandlung (AHB) unter Berücksichtigung eines intensivierten Nachsorgekonzepts. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 75, 55-61.
Beteiligte: Weitere beteiligte Institutionen/Einrichtungen
Drei-Burgen-Klinik, Bad Münster am Stein-Ebernburg
Reha-Kompetenzzentrum Bad Kreuznach/Bad Münster am Stein-Ebernburg
Studienkontext: Studienkontext (interne vs. externe Ev., Pilotstudie, multizentrische Studie, ...)
Evaluationsart: formativ vs. summativ und intern vs. extern
summativ
Studiendesign: Studiendesign, Prä-Post-Vergleich, ...
Eingruppen-prä-post
Stichprobenbeschreibung: Stichprobenbeschreibung: Störungsbilder, Setting, Dropout-Quoten, ...
N=100, 81% Männer
Patienten mit AHB aufgrund von KHK sowie mit Diabetes mellitus/Glukoseutilisationsstörung bei metabolischem Syndrom und arterieller Hypertonie, die nicht optimal eingestellt ist.
Follow-up-Quote 84% (6 Monate) bzw. 75% (12 Monate)
Beschreibung der Kontrollgruppe: Beschreibung der Interventions- und Kontrollbedingung: Wartegruppe, keine Intervention, andere Intervention, ...
Alle Patienten erhielten:
- Hypertonie-Schulung (3 Stunden, geschlossene Grruppe, 8-10 Teilnehmer) im Rahmen der AHB
- Standardprogramm in AHB
- 2 telefonische Nachsorgekontakte (nach 4 und 8 Wochen) durch geschulte Arzthelferin, durchschnittl. Dauer 20 Min
Gruppenzuweisung: randomisiert, Cluster-randomisiert, nicht randomisiert, ...
entfällt, da keine Kontrollgruppe vorhanden
Gruppengröße: Gruppengröße (wie viele in der Experimental- wie viele in der Kontrollgruppe?)
entfällt, da keine Kontrollgruppe vorhanden
Messzeitpunkte: ja, nein, mehrere Zeitpunkte, ...
Baseline: Anreisetag zur AHB (t1)
Ende der Reha (t2)
nach 6 Monaten (t5), nach 12 Monaten (t6)
Zielgrößen und Erhebungsinstrumente: Zielgrößen und Erhebungsinstrumente
Blutdruck (Arztmessung)
Risikofaktoren
Nachsorgeverhalten (Teilnahme an einer Herzgruppe)
berufliche Situation
Angst, Depression
Angaben zu den Schulungsleitern?: Angaben zu den Schulungsleitern?
Ergebnisse in den primären Zielgrößen: Ergebnisse in den primären Zielgrößen - Effektstärken, Aussagen zur Stabilität
Nur signifikante Ergebnisse hinsichtlich t5 und t6 werden im Folgenden dargestellt:
Blutdrucksenkung (systolisch und diastolisch) zu t6.
Zunahme der max. Wattleistung im Belastungs-EKG (t5, t6).
Zunahme der Triglyceride (t5, t6).
Abfall CPR ultrasensitiv (t5, t6).
Effektstärken werden nicht berichtet.
Nicht-signifikante Zielgrößen werden berichtet.
Deskriptive Ergebnisse: 29% (t5) bzw. 25% (t6) Mitglied einer Herzgruppe.
Weitere Zielgrößen: Werden weitere Zielgrößen berichtet? Aussagen zur Stabilität? Erwähung nicht signifikanter Ergebnisse?
Es wird keine Unterscheidung zwischen primären und sekundären Zielgrößen getroffen.
Anmerkungen zu den Ergebnissen: Anmerkungen zu den Ergebnissen
Diskussion: Diskussion
Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien: Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien
k.A.
TTT-Angebot zum Programm: Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?
Verweis auf TTT-Angebot: Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?
k.A.
Anmerkungen gesamt: Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm
Die Schulungsbeschreibung bezieht sich (z.B. hinsichtlich der Anzahl der Einheiten, Ziele der Schulung, Personal...) ausschließlich auf das "Curriculum Bluthochdruck". Die Änderungen, die sich aufgrund der Kombination mit dem Basisschulungsprogramm "Curriculum Koronare Herzerkrankung" ergeben, sind nicht berücksichtigt.
Stand der Information: Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?
Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns
intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige
Richtigkeit der hier dargestellten Information geben.
Sollten Sie einen Fehler oder eine Unschlüssigkeit finden,
freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an
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