Über diesen Link können Sie direkt auf diese Ergebnisseite zugreifen:
http://www.zentrum-patientenschulung.de/datenbank/steckbrief.php?schulungen_id=60
Name der Schulung: Der offizielle Name des Programms
Rückenschule - Grundlagen, Konzepte, ÜbungenAutoren: Autoren bzw. Herausgeber des Programms
Hans-Dieter Kempf (Hrsg.)
Kurzbeschreibung: Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.
Das vorliegende Buch versteht sich als Orientierungshilfe zum Aufbau und der Durchführung einer Rückenschule, dass entsprechend des Einsatzumfeldes angepasst werden kann und soll. Es werden verschiedene Konzepte von Rückenschulen vorgestellt, wobei das Programm "Die Karlsruher Rückenschule" als geeigneter Beispielkurs herausgestellt wird. Inhaltliche Schwerpunkte dieses Basiskurses sind: Informationen zu Aufbau und Erkankungen der Wirbelsäule bzw. der Bandscheiben, psychologische Aspekte des Schmerzes und Vermittlung von rückengerechtem Verhalten. Der Basiskurs ist für 8-15 Teilnehmer konzipiert und wird üblicherweise in 8-10 Sitzungen von einer geeigneten Fachkraft durchgeführt.
Schlagwort: Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.
Bezug: Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)
Kempf, H.-D. (Hrsg.)(2003). Rückenschule - Grundlagen, Konzepte, Übungen 2. Auflage. 2003 Urban & Fischer Verlag: München, Jena.
ISBN: 3-437-45077-8
http://www.dierueckenschule.de/
Kosten: Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)
32,00 Euro (Stand Dez.2006)Lizenz: Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.
publiziert
Stand: Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen
2. Auflage 2003Anmerkungen: Anmerkungen zum allgemeinen Teil
Fachgebiet/Indikation: Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)
Erkrankung/Thema: Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.
Rückenschule
Zielgruppe der Schulung: Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.
Ausschlusskriterien: Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).
Personen mit:
Besondere Zielgruppenkriterien: Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.
Vor Kursbeginn bedarf es einer spezifischen Beratung bzw. eines Eingangschecks.
Setting: Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?
für ambulantes und stationäres Setting umsetzbar
Teilnehmerzahl: Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze
8 - 15 Teilnehmer
Anzahl der Einheiten: Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.
üblicherweise 8-10 Einheiten. Beim Einsatz in Kliniken kann das Programm auch auf 12-16 Einheiten angelegt werden.
Dauer einer Einheit: Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.
ca. 60 - 90 Minuten
Frequenz der Einheiten: Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.
k.A.
Ziele der Schulung: Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekte der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund
Themen der Schulung: Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.
Basiskurs "Die Karlsruher Rückenschule":
Anmerkungen/Sonstiges: Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.
Jede Einheit besitzt die 5 Komponenten "Theorie, Erfahrungsaustausch", "Aufwärmen/Kleine Spiele", "Verhaltenstraining", "Funktionelle Gymnastik" und "Entspannung".
Für diese Komponenten werden entsprechende Lernziele definiert.
Methodenliste: Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.
Anmerkungen zu den Methoden:
Verhaltenstraining und Übungen stehen im Mittelpunkt der Schulung.
Gruppenstruktur: Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.
k.A.
Strukturierungsgrad-Methoden: Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .
mittel
Strukturierungsgrad-Zeit: Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.
mittel
Strukturierungsgrad-Ablauf: Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?
mittel
Anmerkungen: Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts
Zu den übungsorientierten Komponenten einer Einheit werden vielfältige Methoden vorgeschlagen, während die methodische Durchführung der gesamten Sitzungen nur grob umrissen wird. Entsprechendes gilt für den Ablauf.
Nachsorgemaßnahmen: Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?
k.A.
Vorbereitungsmaßnahmen: Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?
Vor Kursbeginn bedarf es einer spezifischen Beratung bzw. eines Eingangschecks.
Einbezug von Angehörigen: Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?
k.A.
Methoden zum Alltagstransfer: Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.
Einbezug von Selbsthilfeorganisationen: Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?
k.A.
Sonstiges: Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.
Personal: Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.
entsprechende Fachkräfte (z.B. Physiotherapeut)
Qualifikation des Personals: Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.
Besonderheiten: Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?
Die Zusammenarbeit zwischen Arzt, Physiotherapeut und Sportlehrer wird gewünscht.
Materialien der Schulung: In der Schulung enthaltene Materialien.
Beispielhafte Fragebögen, u.a. zur abschließenden Patientenbefragung.
Räumliche Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?
Geeignet sind Räume mit einer Größe von etwa 60-80 m². Bei kleineren Räumen müssen ggf. Teilnehmerzahl und Programm abgeändert werden.
Besondere materielle Voraussetzungen: Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?
audiovisuelle Medien und Zubehör:
Quelle: Name, Institution, Autoren, Literaturangaben
Kempf H-D. Die präventive Rückenschule mit Teilnehmern aus dem universitären Bereich . Bewegungstherapie und Gesundheitssport 2007; 23: 243-253
Beteiligte: Weitere beteiligte Institutionen/Einrichtungen
Universität Karlsruhe
Studienkontext: Studienkontext (interne vs. externe Ev., Pilotstudie, multizentrische Studie, ...)
Präventives Rückenschulprogramm im Rahmen des Projektes "Gesundheitsorientiert Universität"
Evaluationsart: formativ vs. summativ und intern vs. extern
summative Evaluation
Studiendesign: Studiendesign, Prä-Post-Vergleich, ...
Kontrollgruppendesign
Stichprobenbeschreibung: Stichprobenbeschreibung: Störungsbilder, Setting, Dropout-Quoten, ...
Mitarbeiter und Studenten der Universität Karlsruhe (akademisches Klientel)
Beschreibung der Kontrollgruppe: Beschreibung der Interventions- und Kontrollbedingung: Wartegruppe, keine Intervention, andere Intervention, ...
Die IG durchlief einen 10-wöchigen Rückenschulkurs (10 x 60 min). Die KG erhielt keine Intervention
Gruppenzuweisung: randomisiert, Cluster-randomisiert, nicht randomisiert, ...
keine Randomisierung. IG: freiwillige Anmeldung; KG: Anwerbung über Aushänge
Gruppengröße: Gruppengröße (wie viele in der Experimental- wie viele in der Kontrollgruppe?)
N=136 Interventionsgruppe: 95, Kontrollgruppe: 42
Messzeitpunkte: ja, nein, mehrere Zeitpunkte, ...
t0: Bei Beginn des Kurses
t1: Nach Ende des Kurses (nur IG)
t2: nach 12 Monaten
Zielgrößen und Erhebungsinstrumente: Zielgrößen und Erhebungsinstrumente
FFbH-R (subjektive Befindlichkeit), eigenentwickelte Fragebögen, Rückenschul-Quiz
Angaben zu den Schulungsleitern?: Angaben zu den Schulungsleitern?
Die Schulung wurde stets von derselben Person durchgeführt
Ergebnisse in den primären Zielgrößen: Ergebnisse in den primären Zielgrößen - Effektstärken, Aussagen zur Stabilität
Zielgrößen:
Weitere Zielgrößen: Werden weitere Zielgrößen berichtet? Aussagen zur Stabilität? Erwähung nicht signifikanter Ergebnisse?
Weitere Zielgrößen:
Anmerkungen zu den Ergebnissen: Anmerkungen zu den Ergebnissen
Zum Unterschied zwischen IG und KG werden zumeist Prozentwerte berichtet. Im Wissen über Rückenschmerz schneidet die IG signifikant besser ab.
Diskussion: Diskussion
Der Autor merkt an, dass es sich um selektive Stichproben handelt, da sich die Patienten eigenständig den Bedingungen zuweisen konnten. IG und KG unterscheiden sich vor der Intervention signifikant hinsichtlich mehrerer Zielparameter.
Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien: Zusammenfassung der Ergebnisse weiterer Studien
k.A.
TTT-Angebot zum Programm: Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?
Verweis auf TTT-Angebot: Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?
k.A.
Anmerkungen gesamt: Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm
Das Buch ist weniger spezifisches Manual, sondern eher ein Leitfaden mit Informationen über die Grundlagen und geeignete Übungen sowie Organisationshilfe für einen kompetent durchgeführten Rückenschulkurs. Enthalten sind physiologische, psychologische und soziale Aspekte von Rückenschmerzen; Übungen für verschiedene Patientengruppen; Verhaltensprävention im Alltag und am Arbeitsplatz; die orthopädische Rückenschule; Koordinationsübungen und Übungen rund um die Schwangerschaft; Hinweise für Rückenschulung bei älteren Menschen
Stand der Information: Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?
Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns
intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige
Richtigkeit der hier dargestellten Information geben.
Sollten Sie einen Fehler oder eine Unschlüssigkeit finden,
freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an
kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de